• 10.03.2021
      23:00 Uhr
      Stiller Sommer - Künstler im Lockdown rbb Fernsehen
       

      Sommer 2020. Die Corona-Krise trifft Kulturschaffende in Berlin massiv. Doch was bedeutet dies konkret? Die unterschiedlichen Haltungen der Protagonisten eint vor allem die Sorge um eine besondere Kulturlandschaft. Natürlich steht auch die eigene künstlerische Zukunft zur Disposition. Soziale Deformationen und Ängste werden diskutiert.

      Mittwoch, 10.03.21
      23:00 - 23:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Sommer 2020. Die Corona-Krise trifft Kulturschaffende in Berlin massiv. Doch was bedeutet dies konkret? Die unterschiedlichen Haltungen der Protagonisten eint vor allem die Sorge um eine besondere Kulturlandschaft. Natürlich steht auch die eigene künstlerische Zukunft zur Disposition. Soziale Deformationen und Ängste werden diskutiert.

       

      Ein Virus erobert das Land und legt viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens lahm. Die Corona-Krise trifft 2020 auch Kulturschaffende in Deutschland massiv. Auftrittsorte werden flächendeckend geschlossen. Veranstaltungen und Tourneen deutschlandweit abgesagt. Ein wirtschaftliches Desaster für die Betroffenen zeichnet sich ab. Wie ein Schleier liegt der Shutdown über der Kulturlandschaft.

      Künstler ringen um ihre Existenz. Doch was bedeutet das konkret? Welchen Umgang finden sie mit der Krise? Ist ein pragmatischer Umgang in dieser herausfordernden Situation überhaupt denk- und lebbar? Inwieweit beeinflussen die Einschränkungen Selbstwert und Persönlichkeit? Welches Bild von Zukunft sehen die Künstler für sich selbst und für die Gesellschaft?

      Der Musiker Mark Chaet und der Filmmacher Tom Franke sind ebenso von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Im Sommer 2020 führen sie umfangreiche Interviews mit befreundeten Kulturschaffenden in Berlin durch. So entstand ein besonderes Zeitdokument, was auch heute, ein Jahr nach dem ersten Shutdown, nur wenig von seiner Aktualität verloren hat. Der Film bildet ein breites Spektrum der Kulturlandschaft Berlins ab.
      Musiker wie Dirk Zöllner, Andrej Hermlin, Rainald Grebe und Kay Lutter (IN EXTREMO) kommen ebenso zu Wort wie Filmemacher*innen, bildende Künstler*innen und Theaterschaffende. Die Beschreibungen ihres Sommers in Berlin geben dem Film emotionale Tiefe und schaffen eine große Nähe zu den Künstlern.

      Die Dokumentation zeichnet keineswegs ein resignatives Bild. Vielmehr zeigt der Film, welchen unschätzbaren Wert die Kultur in unserem Land hat und welche Kraft im Ideenreichtum der Künstler steckt. Trotzdem war es für die allermeisten von ihnen ein "Stiller Sommer".

      Film von Tom Franke und Mark Chaet

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      Mittwoch, 10.03.21
      23:00 - 23:30 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.04.2021