• 03.07.2022
      18:30 Uhr
      Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten | tagesschau24
       

      Themen:

      • Russland: Putin und seine Freunde
      • Ukraine: Schule in Kriegszeiten
      • Syrien: Krieg im Norden?
      • Afghanistan: Der Fall von Kabul
      • Finnland: Endlager in Sicht
      • Uruguay: Der Windenergie-Champion

      Sonntag, 03.07.22
      18:30 - 19:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Russland: Putin und seine Freunde
      • Ukraine: Schule in Kriegszeiten
      • Syrien: Krieg im Norden?
      • Afghanistan: Der Fall von Kabul
      • Finnland: Endlager in Sicht
      • Uruguay: Der Windenergie-Champion

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Natalie Amiri
      • Russland: Putin und seine Freunde

      Wie viele Freunde hat Putin noch? Der türkische Präsident scheint ihm zuletzt abtrünnig geworden zu sein, seit Erdogan den Weg für einen NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens freigemacht hat. Auf dem G20-Gipfel im November in Indonesien aber soll Russland präsent sein. Unklar ist, ob Putin persönlich anreist. Überhaupt scheint der Einfluss in vielen Teilen der Welt wie im globalen Süden ungebrochen. Wie fest steht aber China an der Seite Russlands?

      • Ukraine: Schule in Kriegszeiten

      Der russische Angriffskrieg richtet auch im ukrainischen Bildungswesen massiven Schaden an. Schülerinnen und Schüler sind traumatisiert, viele Schulen zerstört. Die Sommerferien werden für den Wiederaufbau genutzt - doch die Auswirkungen des Krieges bleiben. Nur wenige Schulen haben Bunker, in denen alle Platz finden. Auch deshalb wird der Unterricht nach den Ferien vielfach digital fortgesetzt. In den besetzten Gebieten wird die ukrainische Sprache und Geschichte aus dem Curriculum verbannt. Und: Die Schulpflicht in Deutschland könnte dazu führen, dass geflüchtete Kinder den Bezug zu ihrem Bildungssystem verlieren.

      • Syrien: Krieg im Norden?

      Die Angst vor einem neuen Krieg lähmt die nordsyrische Wirtschaftsmetropole Manbidsch. Sie gilt als Herzkammer der kurdischen Selbstverwaltung. Die Bewohner stellen sich auf das Schlimmste ein, Geschäftsleute bauen ihre Anlagen ab und transportieren sie an sichere Orte weit weg von der Grenze zur Türkei. Tausende Flüchtlinge in der Region fürchten, erneut vertrieben zu werden.
Anlass der Unruhe ist die Ankündigung einer neuen Militäroperation durch den türkischen Präsidenten Erdogan. Ihm ist die kurdische Autonomie vor seiner Haustür ein Dorn im Auge. Er hält die kurdischen Einheiten für den verlängerten Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und will sie mit Hilfe syrischer Söldner vertreiben.

      • Afghanistan: Der Fall von Kabul

      Am 15. August 2021 schaut die Welt gebannt nach Kabul: in wenigen Stunden bricht zusammen, was in 20 Jahren aufgebaut wurde. Die Taliban übernehmen erneut die Macht, Präsident Ashraf Ghani flieht aus dem Land und danach laufen tausende Afghaninnen und Afghanen zum Flughafen - in Panik. Wie konnte es soweit kommen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss in Berlin. Ein Autorenteam von NDR und WDR hat den „Fall von Kabul“ rekonstruiert und mit Augenzeugen gesprochen. Selbst engste Mitarbeiter des Präsidenten waren von dessen Flucht überrascht. Schließlich wurde hinter den Kulissen verhandelt und die Taliban waren bereit, über eine Machtübergabe zu sprechen.

      • Finnland: Endlager in Sicht

      Während in Deutschland wieder eine Debatte um die Zukunft der Kohle- und Atomenergie entbrannt ist, fühlen sich die Finnen in ihrer Haltung bestätigt: über alle Parteigrenzen hinweg sagen sie hier "Ja" zum Atomstrom. Der Meiler Olkiluoto 3 ist erst kürzlich ans Netz gegangen. In wenigen Jahren soll unweit auch das weltweit erste Atommüllendlager Onkalo, zu Deutsch "kleine Höhle" öffnen. "Wir haben eben nicht nach dem besten Standort geschaut, sondern nach einem Ort, der ausreicht.", sagt der Geologe Jyrki Liimatainen mit Blick auf die Endlagerdiskussion in Deutschland.

      • Uruguay: Der Windenergie-Champion

      Wenn Guillermina Bula über ihre Weiden läuft, sieht sie jede Menge Rinder und Windräder. Die Landwirtin hat seit acht Jahren 32 Windräder auf ihrem Grundstück. Dies bringt ihr 160.000 US-Dollar pro Jahr. Der Strom ist Teil des erneuerbaren Energiemix in Uruguay. 97 Prozent des Stromverbrauchs deckt das Land mit nachhaltigen Energieträgern. Am wichtigsten sind Windenergie und Wasserkraft. Von diesem Ausbau ist Deutschland weit entfernt. Uruguay will langfristig ein Champion der Erneuerbaren bleiben. Deshalb hat sich die Universität "Utec" voll auf erneuerbare Energien spezialisiert. Dort forschen sie auch zur Batteriespeicherungstechnologie. Und auch die Solarbranche soll bald schon voll durchstarten.

      Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.

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      Sonntag, 03.07.22
      18:30 - 19:15 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 05.10.2022