• 02.08.2021
      06:15 Uhr
      Unterwegs in Sachsen-Anhalt Unterwegs auf der Deutschen Strochenstraße | MDR FERNSEHEN
       

      450 Kilometer ist die Deutsche Storchenstraße lang und verläuft durch fünf Bundesländer, eins davon ist Sachsen-Anhalt. Denn in den Elbtalauen, auf den Schornsteinen und Dächern der kleinen Ortschaften an Elbe und Havel fühlt er sich besonders wohl: der Weißstorch.

      450 Kilometer ist die Deutsche Storchenstraße lang und verläuft durch fünf Bundesländer, eins davon ist Sachsen-Anhalt. Denn in den Elbtalauen, auf den Schornsteinen und Dächern der kleinen Ortschaften an Elbe und Havel fühlt er sich besonders wohl: der Weißstorch.

       

      Victoria Herrmann und Andreas Neugeboren beginnen ihre Reise auf der Deutschen Storchenstraße in der Mitte Sachsen-Anhalts, in Loburg. Den Storchenhof von Familie Kaatz gibt es seit 1979. Das Ehepaar kümmert sich um verletzte Störche, verwaiste Küken und andere Greifvögel. "Bei uns wurden immer wieder verletzte Störche gefunden, keiner wusste, wohin mit ihnen - da haben wir sie aufgenommen", sagt Michael Kaatz. Das ehrenvolles Ziel von Familie Kaatz lautet, den Bestand der Weißstörche wieder zu erhöhen. Vor 90 Jahren etwa nisteten in Deutschland noch 30.000 Paare. 2017 zählte der NABU bundesweit weniger als 7.000 Brutpaare. Eine traurige Entwicklung - umso wichtiger, sie zu schützen und zu pflegen. Deshalb hat auch Familie Kaatz ein Storchennest auf dem Dach- so wie viele Häuser entlang der Deutschen Storchenstraße.

      Es geht weiter Richtung Norden nach Tangermünde. Hier dürfen die Störche sogar auf dem historischen Rathaus der Stadt nisten - den Vogeldreck nimmt die Stadtverwaltung gern in Kauf. Tangermünde ist jedoch nicht nur Storchenstadt. Laut dem Online Portal Travelbook ist sie auch die "Schönste Kleinstadt Deutschlands 2019". Was macht die kleine Stadt so schön?

      Raus aus der Stadt, rein in die Natur. Zuvor noch ein kurzer Abstecher in Havelberg zum "Haus der Flüsse". Das Informationszentrum - inklusive Ausstellung - wurde im BUGA-Jahr 2015 eröffnet und informiert über die Flusslandschaft an Havel und Elbe. "Ab jetzt geht's am besten mit dem Rad weiter, raus auf den Mitteldeich. Der beste Weg, um unsere sagenhafte Flusslandschaft zu besuchen", sagt Derk Schneider vom "Haus der Flüsse". Es geht in eine der mystischsten Regionen Deutschlands: in das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Brandenburg. Inmitten von Elbe und Havel erinnert der Mitteldeich eher an Mittelerde und begeistert mit einer riesigen Vogelwelt. Auch Störche staksen hier durch die Wiesen.

      Das regionale Reise-Journal

      Zuhause ist es am schönsten finden die Unterwegs-Moderatorinnen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Und deshalb ist die Sendung eine Fundgrube für Leute, die in Mitteldeutschland neue Attraktionen, spannende Geschichten und pure Idylle erleben wollen. Entdeckungen, die nicht in jedem Reiseführer stehen.

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