• 07.08.2022
      07:30 Uhr
      Jenny und die Roma-Kinder (2) Vom Harz nach Siebenbürgen | MDR FERNSEHEN
       

      Im November 2011 verbrennt in einem rumänischen Roma-Slum ein vierjähriges Mädchen. Die kleine Flavia war von der Mutter vernachlässigt und später sogar verlassen worden. Die Behörden hatten nicht reagiert.

      Jenny Rasche - eine deutsche Sozialarbeiterin, die in Rumänien arbeitet - macht diesen Fall öffentlich. Viele Menschen sind erschüttert und spenden. Mit diesen Geldern baut Jenny ein Tageszentrum für verarmte Roma-Kinder auf. "Für Flavia kann ich nicht mehr kämpfen, sehr wohl aber für Kinder wie Flavia." Jenny gelingt es, über 50 Kinder in ein Ganztagsschulsystem und somit in einen geregelten Alltag zu integrieren.

      Sonntag, 07.08.22
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Im November 2011 verbrennt in einem rumänischen Roma-Slum ein vierjähriges Mädchen. Die kleine Flavia war von der Mutter vernachlässigt und später sogar verlassen worden. Die Behörden hatten nicht reagiert.

      Jenny Rasche - eine deutsche Sozialarbeiterin, die in Rumänien arbeitet - macht diesen Fall öffentlich. Viele Menschen sind erschüttert und spenden. Mit diesen Geldern baut Jenny ein Tageszentrum für verarmte Roma-Kinder auf. "Für Flavia kann ich nicht mehr kämpfen, sehr wohl aber für Kinder wie Flavia." Jenny gelingt es, über 50 Kinder in ein Ganztagsschulsystem und somit in einen geregelten Alltag zu integrieren.

       

      Im November 2011 verbrennt in einem rumänischen Roma-Slum ein vierjähriges Mädchen. Die kleine Flavia war von der Mutter vernachlässigt und später sogar verlassen worden. Die Behörden hatten nicht reagiert.

      Jenny Rasche - eine deutsche Sozialarbeiterin, die in Rumänien arbeitet - macht diesen Fall öffentlich. Viele Menschen sind erschüttert und spenden. Mit diesen Geldern baut Jenny ein Tageszentrum für verarmte Roma-Kinder auf. "Für Flavia kann ich nicht mehr kämpfen, sehr wohl aber für Kinder wie Flavia." Jenny gelingt es, über 50 Kinder in ein Ganztagsschulsystem und somit in einen geregelten Alltag zu integrieren.

      2015 schaffen die ersten ihren Schulabschluss. Sie können nun nicht nur schreiben und rechnen, sondern sie begreifen, dass sie ihr Leben selbst organisieren müssen. Zunehmend zeigen die großen Kinder und Jugendlichen ihren Eltern, wie ein strukturiertes Leben funktioniert. Sie säubern ihre Armensiedlungen, sie bauen eine Kanalisation und feste Häuser mit Strom. Es geht voran. Keiner denkt mehr an Bettelflucht in den "reichen Westen".

      "Ja, das klingt rückblickend so leicht, das war es aber nicht. Es gab und gibt Rückschläge!" Aufgeben kommt für Jenny jedoch nicht infrage. Um professioneller zu werden, holt sie - neben der Arbeit - das rumänische Abitur nach und studiert in Sibiu Theologie und Soziale Arbeit.

      Oft ist sie nur noch zum Schlafen zu Hause. Philipp - ihr Mann - kümmert sich um die eigenen Kinder und den Haushalt. Ein Punkt, an dem Jenny nachdenklich wird: "Muttersein, das kann man nicht nachholen. Ich habe da einiges versäumt. Mein ältester Sohn, zum Beispiel, ist jetzt 18 und lebte zwischendurch wieder bei den Großeltern in Deutschland. Es war manchmal zu viel für ihn. Es ist schwer, aber ich kann die Kinder da draußen nicht im Stich lassen." Jenny hat durch ihre Arbeit Leben gerettet, aber vielleicht auch ein Stück weit die eigene Familie verloren.

      Die Dokumentation zeigt - in zwei Teilen - zehn bewegte Jahre aus dem Leben von Jenny Rasche. Eine Frau, die als die Mutter Teresa der Roma-Kinder bekannt ist.

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      Sonntag, 07.08.22
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.11.2022