• 30.05.2022
      11:55 Uhr
      Zu Tisch ... in Schonen 3sat
       

      Die Region Schonen - oder Skåne, wie sie auf Schwedisch heißt -, ist traditionell für ihren Aal bekannt. Seit vielen Jahrhunderten wird er dort gefischt. Von Ende August bis Anfang November ist Hochsaison für die Aalfischer. Wenn der Mittsommer vorbei ist und die Nächte wieder länger werden, kommt es in der südlichsten Region Schwedens zur "Aalfinsternis". Heute dürfen den Aal nur noch wenige mit einer speziellen Genehmigung fangen. Aale und Fischer sind heute gleichermaßen bedroht. Nur wer die Aale selbst weiterverarbeitet, kann noch von ihrem Verkauf leben.

      Montag, 30.05.22
      11:55 - 12:20 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Die Region Schonen - oder Skåne, wie sie auf Schwedisch heißt -, ist traditionell für ihren Aal bekannt. Seit vielen Jahrhunderten wird er dort gefischt. Von Ende August bis Anfang November ist Hochsaison für die Aalfischer. Wenn der Mittsommer vorbei ist und die Nächte wieder länger werden, kommt es in der südlichsten Region Schwedens zur "Aalfinsternis". Heute dürfen den Aal nur noch wenige mit einer speziellen Genehmigung fangen. Aale und Fischer sind heute gleichermaßen bedroht. Nur wer die Aale selbst weiterverarbeitet, kann noch von ihrem Verkauf leben.

       

      Die Region Schonen - oder Skåne, wie sie auf Schwedisch heißt -, ist traditionell für ihren Aal bekannt. Seit vielen Jahrhunderten wird er dort gefischt.

      Von Ende August bis Anfang November ist Hochsaison für die Aalfischer. Wenn der Mittsommer vorbei ist und die Nächte wieder länger werden, kommt es in der südlichsten Region Schwedens zur "Aalfinsternis".

      Heute dürfen den Aal nur noch wenige mit einer speziellen Genehmigung fangen. Hånsa Olofsson ist einer von ihnen. Früher, als man mit dem Aalfang noch ein gutes Auskommen hatte, hatte die Region den Beinamen "Goldküste". Heute sind Aale und Fischer gleichermaßen bedroht. Nur wer die Aale selbst weiterverarbeitet, kann noch von ihrem Verkauf leben. Gemeinsam mit seiner Familie veredelt Hånsa den Aal, indem er den Fang räuchert und vermarktet.

      Dazu gehören auch Aalpartys, sogenannte Ålagille, die er für Touristen veranstaltet. Auf den Tisch kommen dann Aalgerichte in zahlreichen Variationen - geräuchert, gebraten oder gekocht. Für das Kochen sind Hånsas Tochter Anna und seine Frau Maria Blombärg zuständig. Wenn es die Zeit erlaubt, lässt sich Anna zu neuen Aalgerichten inspirieren.

      Film von Holger Preusse

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