• 19.07.2021
      20:30 Uhr
      Bleibt alles anders? Mit Corona in die Zukunft | tagesschau24
       

      Seit dem März 2020 ist die Welt eine andere. Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Beginn einer Krise mit historischem Ausmaß und je länger sie andauert, desto klarer zeichnet sich ab, dass es ein "zurück zu vorher" nicht geben wird. Die Pandemie beleuchtet und beschleunigt vielschichtige Prozesse, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. So hat Corona uns an vielen Stellen schneller in die "Zukunft" katapultiert, als Experten es zu prognostizieren gewagt hätten.

      Montag, 19.07.21
      20:30 - 21:30 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 20:15

      Seit dem März 2020 ist die Welt eine andere. Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Beginn einer Krise mit historischem Ausmaß und je länger sie andauert, desto klarer zeichnet sich ab, dass es ein "zurück zu vorher" nicht geben wird. Die Pandemie beleuchtet und beschleunigt vielschichtige Prozesse, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. So hat Corona uns an vielen Stellen schneller in die "Zukunft" katapultiert, als Experten es zu prognostizieren gewagt hätten.

       

      Seit dem März 2020 ist die Welt eine andere. Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Beginn einer Krise mit historischem Ausmaß und je länger sie andauert, desto klarer zeichnet sich ab, dass es ein "zurück zu vorher" nicht geben wird. Die Pandemie beleuchtet und beschleunigt vielschichtige Prozesse, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. So hat Corona uns an vielen Stellen schneller in die "Zukunft" katapultiert, als Experten es zu prognostizieren gewagt hätten.

      Digitales mobiles Arbeiten und Lernen wurde in kürzester Zeit zum Alltag und auch der Wissenschaft gelangen bahnbrechende medizinische Entwicklungen in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit. Mit der gleichen Wucht zeigt uns die Pandemie aber auch Grenzen auf, besonders wenn es um das menschliche Miteinander geht. Die Spaltung der Gesellschaft scheint in diesen Zeiten größer als zuvor. Fest steht: zu viel hat sich verändert, als dass wir als Gesellschaft und Individuen weitermachen könnten wie zuvor.

      Der Film begibt sich genau in dieses Spannungsfeld und lässt Menschen zu Wort kommen, deren Leben durch die Corona-Zeit massiv beeinflusst wurde - positiv wie negativ. Wir wollen wissen wie die Pandemie ihren Alltag, ihre Pläne und Hoffnungen verändert hat. Die Dresdner Kanutin Steffi Kriegerstein (28) hat für Olympia trainiert, doch ihr Lebenstraum ist durch die Infizierung mit Covid-19 geplatzt. Jetzt ist es das Ziel der Leistungssportlerin, die Langzeitfolgen der Erkrankung zu überwinden. Die Chemnitzerin Anja Schulz musste während der Lockdowns ihr Kosmetikstudio schließen. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, musste sich die alleinerziehende Mutter zweier schulpflichtiger Kinder beruflich neu orientieren. Ein Kraftakt für die 40-Jährige, der sie aber auch viel bewusster die kleinen Momente des Alltags erleben lässt. Berufsmusiker Markus Huber (52) aus Gotha steht momentan hinter dem Herd statt auf der Bühne. Er nutzt die Zwangspause, um sein soziales Engagement zu vertiefen und engagiert sich als Koch in einem Mehrgenerationenhaus. Wie ihnen geht es Tausenden. Ihre Geschichten stehen exemplarisch für die großen Fragen, vor die uns die Pandemie stellt.

      Mit den Erfahrungswerten und den Entscheidungen in der Gegenwart stellen wir die Weichen für die Zukunft. Der Film geht der Frage nach, wie Corona unsere Gesellschaft verändert und beeinflusst hat. Und: wie gelingt uns der Blick nach vorn?

      Film von Marc Rosenthal

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      Montag, 19.07.21
      20:30 - 21:30 Uhr (60 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.09.2021