• 19.07.2021
      22:15 Uhr
      Fakt ist! Aus Magdeburg Reizthema Gendern - brauchen wir geschlechtergerechte Sprache? | MDR FERNSEHEN
       

      Um die Verwendung von Gendersprache ist in Deutschland eine heftige Debatte entbrannt. Darüber, was hinter der Debatte steckt, und über mögliche Lösungen zur Versachlichung diskutiert Anja Heyde mit:

      • Henning Lobin, Direktor Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
      • Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin DUDEN
      • Norbert Dörner, Buchautor
      • Eva von Angern (DIE LINKE), Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt

      Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Martin Taube von Lambda Mitteldeutschland, einem Jugendverband für queere Menschen, mit Anja Krimm vom MDR-Publikumsservice und mit Anna Kreye von der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

      Montag, 19.07.21
      22:15 - 23:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Um die Verwendung von Gendersprache ist in Deutschland eine heftige Debatte entbrannt. Darüber, was hinter der Debatte steckt, und über mögliche Lösungen zur Versachlichung diskutiert Anja Heyde mit:

      • Henning Lobin, Direktor Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
      • Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin DUDEN
      • Norbert Dörner, Buchautor
      • Eva von Angern (DIE LINKE), Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt

      Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Martin Taube von Lambda Mitteldeutschland, einem Jugendverband für queere Menschen, mit Anja Krimm vom MDR-Publikumsservice und mit Anna Kreye von der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

       

      Um die Verwendung von Gendersprache ist in Deutschland eine heftige Debatte entbrannt. Das Thema hat das Potenzial, die Gesellschaft weiter zu spalten. Über Hintergründe und Vorbehalte diskutiert die Runde bei "Fakt ist!" aus Magdeburg am 19. Juli 2021 ab 20.30 Uhr im Livestream auf mdr.de/tv sowie um 22.15 Uhr im MDR-Fernsehen und im Anschluss in der ARD Mediathek.

      Gendersternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt - geschlechtergerechte Sprache erhitzt die Gemüter und scheidet die Geister. Laut einer aktuellen Umfrage sind fast zwei Drittel der Deutschen gegen das "Gendern". In Leserbriefen und Artikeln ist von "Gender-Wahn" die Rede und vom "Untergang der deutschen Sprache". Petitionen zur Rettung der Sprache werden verfasst - unterzeichnet von namhaften Künstlern, Politikern, Unternehmern.

      Oder doch eher von Künstler*innen, Politiker:innen und Unternehmenden? Denn was ist mit den Menschen, die sich weder durch die weibliche noch durch die männliche Form bezeichnet fühlen? Und sich nicht länger damit zufrieden geben wollen, einfach immer "mitgemeint" zu sein? Haben sie ein Recht darauf, Veränderungen im Sprachgebrauch einzufordern? Und müssen alle anderen dieser Forderung folgen?

      Wer schreibt, wird mitunter kreativ. Aus Bestattern werden Bestattende, aus Studenten Studierende. Doch sind Studentin und Student wirklich 24 Stunden mit Lernen beschäftigt? Sprachliche Feinheit oder schon Ideologie: Wer nicht gendert, ist reaktionär und frauenfeindlich? Wird die Grammatik verändert, um politische Ziele durchzusetzen? Denn im Wahljahr 2021 hat manche Partei das Thema bereits für sich entdeckt.

      Darüber, was hinter der Debatte steckt, und über mögliche Lösungen zur Versachlichung diskutiert Anja Heyde mit folgenden Gästen:

      • Henning Lobin, Direktor Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
      • Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin DUDEN
      • Norbert Dörner, Buchautor
      • Eva von Angern (DIE LINKE), Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt

      Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Martin Taube von Lambda Mitteldeutschland, einem Jugendverband für queere Menschen, mit Anja Krimm vom MDR-Publikumsservice und mit Anna Kreye von der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

      "Fakt ist!" ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden.

      In der Sendung sollen auch die Zuschauer zu Wort kommen - über Briefe, E-Mails, Web-Chat oder Straßenumfragen. Die Meinungen, Wünsche, Ängste der Menschen übermitteln unsere "Bürgermoderatoren" live im Studio an die prominenten Talk-Gäste.

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