• 07.03.2021
      19:20 Uhr
      Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten | Das Erste
       

      Themen:

      • Österreich: Schnell-Test-Weltmeister
      • Kanaren: Werben um "remote workers"
      • Bulgarien: Illegaler Welpen-Handel
      • Irak: Wo sind die Christen?
      • Indien: Sex-Sklavinnen der Götter
      • Frankreich: Pianistin mit 106 Jahren
      • Fukushima: Zehn Jahre nach dem GAU

      Sonntag, 07.03.21
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Themen:

      • Österreich: Schnell-Test-Weltmeister
      • Kanaren: Werben um "remote workers"
      • Bulgarien: Illegaler Welpen-Handel
      • Irak: Wo sind die Christen?
      • Indien: Sex-Sklavinnen der Götter
      • Frankreich: Pianistin mit 106 Jahren
      • Fukushima: Zehn Jahre nach dem GAU

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Ute Brucker
      • Österreich: Schnell-Test-Weltmeister

      Sie kommen auch in Deutschland, aber später. Österreich hat schon Erfahrung mit den massenhaften Schnelltests. Vor dem Friseur-Termin einmal in die kostenlose Teststraße. Eine Viertelstunde dauert das. Das gleiche gilt fürs Skifahren z.B.: erst testen, dann das Ticket kaufen. Erfahrungen aus dem Nachbarland.

      • Kanaren: Werben um "remote workers"

      Die Argumente sind gut: viel Sonne, Meer, relativ kurze Flugzeiten in die Zentren Europas, keine Zeitverschiebung und schnelles Internet. Der Tourismus ist eingebrochen, da ist das neue Geschäftsfeld der "Fernarbeit" vielversprechend.

      • Bulgarien: Illegaler Welpen-Handel

      Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Hunde-Babys massiv verstärkt. Im Lockdown wurden nach Schätzung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) 20 Prozent mehr Hunde verkauft als in den Jahren zuvor. Eine Nachfrage, auf die sich die illegalen Hundezüchter vor allem auch in Bulgarien eingestellt haben. Hündinnen werden zu "Gebärmaschinen", Tierrechte spielen keine Rolle. Dazu kommen mafia-ähnliche Strukturen. Die EU versucht, die illegale Zucht per Gesetz zu verhindern. Aber schon jetzt ist klar, das Geschäft läuft weiter - in Serbien, dort gilt EU-Recht nicht.

      • Irak: Wo sind die Christen?

      Kais Dano lebt 100 Kilometer südlich von Bagdad, in Hilla. Ein Christ mitten im Schiitengebiet. Die chaldäisch-katholische Gemeinde ist in den vergangenen Jahren dramatisch geschrumpft. Christen, so erzählt Kais, hätten weniger Chancen, eine Arbeit zu finden als Nicht-Christen. Aber Arbeit gibt es sowieso nur wenig. Noch immer ist die Infrastruktur in diesem Teil des Irak marode. Geld wird vor allem für die schiitischen Heiligtümer in Nadjaf und Kerbela ausgebeben. Die erstrahlen im neuen Glanz. Und die alten Kirchen verfallen, weil es keine Gemeinde mehr gibt. Aus Hilla sind in der Folge 170 Familien weggegangen. Nur acht christliche Familien sind übriggeblieben.

      • Indien: Sex-Sklavinnen der Götter

      Die Tradition ist sehr alt. Im Süden Indiens werden junge Mädchen in einer religiösen Zeremonie an einen Gott verheiratet. Früher war dies mit hohem gesellschaftlichem Ansehen verbunden, heutzutage ist dies der fast sichere Weg in die Prostitution. Autor Oliver Mayer begleitet eine Devadasi in ihrem Alltag und will dabei herausfinden, was hinter dem System steckt und was es mit den Frauen macht. Inmitten der Armut und des Leids, gibt eine ehrenamtlich geführte Schule Hoffnung. Sie soll zumindest den Kindern der Devadasis ein besseres Leben als das ihrer Mütter ermöglichen.

      • Frankreich: Pianistin mit 106 Jahren

      Colette Maze spielt immer noch jeden Tag vier Stunden Klavier. "Ich mache mit der Hand ein paar Umdrehungen. Und spiele. Danach: Ruhe. Nach der Anstrengung ist es wichtig, die Hand zu entspannen," sagt sie. Jetzt nimmt die alte Dame eine neue CD auf - ihre sechste.

      • Fukushima: Zehn Jahre nach dem GAU

      Es gibt noch Leben. Dort - wo eigentlich keines mehr sein dürfte. Wenige Kilometer vom Unglücks-AKW Fukushima entfernt, grasen zehn Kühe. Tiere, die überlebt haben, und deren Nachkommen. Nach der Katastrophe mussten viele Bauern Kühe, Schafe und Hühner zurücklassen. Viele verhungerten, manche wurden notgeschlachtet. Satsuki Tani sah die Bilder der Tiere im Fernsehen und kam aus Tokio, um zu helfen. Sie hat den Kühen eine Farm in Okuma gebaut. Sie sollen in Ruhe alt werden - in der Sperrzone. Okuma zählte einst mehr als 10.000 Einwohner, teilweise wurde die Stadt wieder geöffnet. Knapp 300 Menschen kamen zurück.

      Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.

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      Sonntag, 07.03.21
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
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