• 22.11.2021
      20:15 Uhr
      Big Bend - Amerikas wildeste Grenze Das Erste
       

      Der Rio Grande bildet über eine Länge 1500 Kilometer die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Im Süden von Texas fließt er in einer großen Kurve, der "Big Bend", die zur Namensgeberin des an ihr liegenden Nationalparks wurde. Der Fluss umrundet die Chisos Mountains, den einzigen Gebirgszug der USA, der vollständig in solch einem Park liegt. Von 500 bis auf fast 2400 Höhenmeter ansteigend, gibt es dort sehr unterschiedliche Gebiete - eine Einladung für verschiedenste Tierarten.

      Montag, 22.11.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Rio Grande bildet über eine Länge 1500 Kilometer die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Im Süden von Texas fließt er in einer großen Kurve, der "Big Bend", die zur Namensgeberin des an ihr liegenden Nationalparks wurde. Der Fluss umrundet die Chisos Mountains, den einzigen Gebirgszug der USA, der vollständig in solch einem Park liegt. Von 500 bis auf fast 2400 Höhenmeter ansteigend, gibt es dort sehr unterschiedliche Gebiete - eine Einladung für verschiedenste Tierarten.

       

      Der Rio Grande bildet über eine Länge 1500 Kilometer die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Im Süden von Texas fließt er in einer großen Kurve, der "Big Bend", die zur Namensgeberin des an ihr liegenden Nationalparks wurde. Der Fluss umrundet die Chisos Mountains, den einzigen Gebirgszug der USA, der vollständig in solch einem Park liegt. Von 500 bis auf fast 2400 Höhenmeter ansteigend, gibt es dort sehr unterschiedliche Gebiete - eine Einladung für verschiedenste Tierarten.

      Zum Glück wieder. Denn jahrtausendelang haben Menschen das Aussterben einiger Tierarten bewirkt - besonders nachzuweisen seit dem 16. Jahrhundert.

      1930 änderte sich alles. Die Gegend sollte wegen ihrer einzigartig kontrastreichen und schönen Landschaft unter Schutz gestellt werden. Der Staat Texas erwarb sie und gründete damit den Texas Canyons State Park. Schon 14 Jahre später geschah noch mehr: Am 12. Juni 1944 wurde aus dem State Park der Big Bend Nationalpark.

      Und damit kamen viele Tierarten wieder hierher. Zum Teil dieses Mal auch durch die Hilfe von Menschen. Von den ausgestorbenen Dickhornschafen wurden sieben in einem Laster hierher gebracht. Inzwischen gibt es wieder mehrere kleine Herden.

      Aber es gibt auch Tiere, die selbst wieder hierhergekommen sind. Vor 30 Jahren ging ein Schwarzbär von Mexiko nach Texas - und er blieb dort. Auch hier ist die Anzahl gestiegen. Acht bis zwölf ausgewachsene Bären soll es im Park inzwischen geben. Und sie bekommen Junge.

      "Big Bend" ist eine einzigartige Landschaft mit außergewöhnlichen Tieren.

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