• 16.06.2021
      21:55 Uhr
      Die Lust am Vorspiel Frankreich 2019 | arte
       

      Im Zeitalter von Smartphones und sozialen Netzwerken hat das "Vorspiel" den ersten Kuss als Initiationsritus ersetzt. Schon Sechstklässler machen oft erste Erfahrungen mit Berührungen und Liebkosungen aller Art. Um dem Liebesleben der Generation Z auf die Spur zu kommen, werden in diesem Film Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von Zwölf bis 23 Jahren gebeten, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen. Sie berichten unter anderem von Gruppenzwang, dem Bedürfnis nach Anerkennung und der Angst vor Ausgrenzung, oder davor "nicht gut genug" zu sein.

      Mittwoch, 16.06.21
      21:55 - 23:05 Uhr (70 Min.)
      70 Min.

      Im Zeitalter von Smartphones und sozialen Netzwerken hat das "Vorspiel" den ersten Kuss als Initiationsritus ersetzt. Schon Sechstklässler machen oft erste Erfahrungen mit Berührungen und Liebkosungen aller Art. Um dem Liebesleben der Generation Z auf die Spur zu kommen, werden in diesem Film Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von Zwölf bis 23 Jahren gebeten, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen. Sie berichten unter anderem von Gruppenzwang, dem Bedürfnis nach Anerkennung und der Angst vor Ausgrenzung, oder davor "nicht gut genug" zu sein.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Julie Talon

      Sie sind mit Instagram, TikTok und Co. aufgewachsen, "fummeln, fingern, blasen und Masturbation" ist für sie "nur Vorspiel" - Kinderkram. Obwohl das frühzeitige sexuelle Experimentieren kein neuartiges Phänomen ist, findet es heutzutage häufig in einem von Gruppenzwang und Gewalt geprägten Kontext statt.

      In der Dokumentation kommen ausschließlich Zwölf bis 23-Jährige zu Wort: Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe, die gerade ihre eigene Sexualität entdecken, sowie junge Erwachsene im Alter von 18 bis 23, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen bereits vor einigen Jahren gemacht haben.

      Die Jüngsten haben es besonders schwer: Sie sind noch Kinder, die innerhalb der starren sozialen Hierarchien der Schulen mit ihrem Schubladendenken gefangen sind: "Opfer, Streber, Schwuli, Klassenschwarm".
      Die Älteren können mit etwas mehr Distanz auf die sexuellen Erfahrungen während ihrer Schulzeit zurückblicken und Lehren daraus ziehen. Sie berichten unter anderem von Gruppenzwang, dem Bedürfnis nach Anerkennung und der Angst vor Ausgrenzung, oder davor "nicht gut genug" zu sein, wenn man sich weigert, bestimmte sexuelle Praktiken auszuprobieren. Unsere Gesellschaft vermittelt ihnen, dass sie über immer mehr Freiheiten verfügen und warnt sie nicht vor der Schwierigkeit, Nein zu sagen.

      Die Jugendlichen, die aus ganz Frankreich und den unterschiedlichsten sozialen Milieus stammen, vertrauen sich mit viel Feingefühl der Kamera an und regen die ZuschauerInnen zum Nachdenken an - sowohl über die Generation Z, als auch über sich selbst und die eigene Sexualität. Zu ihrem Schutz wurden nur ihre Stimmen aufgezeichnet und animierte Bilder verwendet.

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      Mittwoch, 16.06.21
      21:55 - 23:05 Uhr (70 Min.)
      70 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.09.2021