• 29.05.2022
      01:15 Uhr
      Kurzschluss - Das Magazin Schwerpunkt "Arbeit & Film" | arte
       

      Kurzfilme und Berichte:

      • Valimo, Kurzfilm von Aki Kaurismäki, Österreich, Finnland, 2007
      • Gaby Babic über "Valimo"
      • The Mass of Men, Kurzfilm von Gabriel Gauchet, Großbritannien, 2012
      • Reportage - Film und Arbeit
      • Warum Schnecken keine Beine haben, Kurzfilm von Aline Höchli, Schweiz, 2019
      • Porträt - Adrian Figueroa und Maike Wetzel

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 29.05.22
      01:15 - 02:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Kurzfilme und Berichte:

      • Valimo, Kurzfilm von Aki Kaurismäki, Österreich, Finnland, 2007
      • Gaby Babic über "Valimo"
      • The Mass of Men, Kurzfilm von Gabriel Gauchet, Großbritannien, 2012
      • Reportage - Film und Arbeit
      • Warum Schnecken keine Beine haben, Kurzfilm von Aline Höchli, Schweiz, 2019
      • Porträt - Adrian Figueroa und Maike Wetzel

       
      • Valimo, Kurzfilm von Aki Kaurismäki, Österreich, Finnland, 2007

      In dem Film "Valimo" arbeiten die Menschen Tag und Nacht in einer Gießerei, bis sie der Hunger überfällt und sie einen Film schauen.
      Aki Kaurismäki ist einer der wichtigsten europäischen Autorenfilmer. In seinen Filmen spielen Arbeitslose, Trinker, Außenseiter die Hauptrollen. Menschen oft ohne Hoffnung. Kaurismäki dreht seit 1980 Filme. Bis heute haben seine Filme nichts verloren von ihrer wortkargen Zärtlichkeit und Fürsorge für die anderen, für die Antihelden der Arbeit.
      Der Kurzfilm "Valimo" entstand als Episodenbeitrag zum 60. Jubiläum des Filmfestivals von Cannes.

      • Gaby Babic über "Valimo"

      Gaby Babic beschreibt anhand des Kurzfilms "Valimo" von Aki Kaurismäki den Einzug der Arbeitswelt ins Kino und vice versa.

      • The Mass of Men, Kurzfilm von Gabriel Gauchet, Großbritannien, 2012

      Kurzfilm von Gabriel Gauchet, Großbritannien, 2012
      Ein arbeitsloser 55-Jähriger kommt drei Minuten zu spät ins Jobcenter. Gnadenlos streicht ihm seine Sachbearbeiterin die Bezüge … Ein filmisches Traktat über die menschliche Natur, deren Widersprüchlichkeit in Krisensituationen Furcht, Feigheit, Verzweiflung und Wut Bahn bricht. Der Film wurde von den Londoner Unruhen im Jahr 2011 und der berüchtigten Rede des Premierministers David Cameron inspiriert und gibt Einblicke in die Gefahren der Repression, der Desillusionierung und Apathie.
      "The Mass of Men" wurde in Locarno als bester internationaler Kurzfilm ausgezeichnet und gewann Dutzende weitere Preise. Der Film lief auf mehr als 100 Filmfestivals.

      • Reportage - Film und Arbeit

      Die Protagonisten des Kinos haben schon immer die Arbeit und damit die gesellschaftlichen Verhältnisse repräsentiert.
      "Wie kann Arbeit so aussehen, dass wir in dieser Welt sicher, glücklich und gemeinsam leben?", fragt die Filmwissenschaftlerin Gaby Babic. Sie sucht nach Filmen, die den utopischen Blick in sich tragen, und analysiert zeitgenössisches Kino in Bezug auf die sich verändernden Arbeitswelten in einer digitalisierten Welt. Gaby Babic leitet das Festival Remake - Frankfurter Frauen Film Tage. Es war 2021 dem Schwerpunkt "... weil nur zählt, was Geld einbringt: Frauen, Arbeit und Film" gewidmet. Babic ist Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der Kinothek Asta Nielsen in Frankfurt.

      • Warum Schnecken keine Beine haben, Kurzfilm von Aline Höchli, Schweiz, 2019

      Schnecken waren nicht immer beinlos. Aber langsam waren sie seit jeher. So langsam und verträumt, dass sie für ihre Arbeitgeber, die Insekten, untragbar wurden. Zur Strafe mussten die Schnecken ihre Arme und Beine abgeben: den Bienen, Fliegen und Ameisen, die so die versäumte Arbeit der Schnecken wieder aufholen konnten.
      „Warum Schnecken keine Beine haben“ hat Publikumspreise bei den Filmfestivals in Solothurn, Bilbao und Leeds gewonnen. Dazu weitere Jurypreise. Die Regisseurin lebt und arbeitet in der Schweiz und arbeitet derzeit an ihrem neuen Animationsfilm "Karies".

      • Porträt - Adrian Figueroa und Maike Wetzel

      Der Filmemacher Alejo Franzetti trifft sich mit dem Regisseur Adrian Figueroa und der Drehbuchautorin Maike Wetzel, die gemeinsam den Kurzfilm "Proll!" realisiert haben. Eine Analyse der aktuellen Situation. Warum ist ein Proll heute kein Proletarier mehr? Warum ist der Proletarier Marx'scher Prägung aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwunden? Wer ist der Proletarier von heute? Ist er immer noch naiv, rassistisch, queerfeindlich? Ein Gespräch im Paketamt.

      „Kurzschluss - Das Magazin“ zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 29.05.22
      01:15 - 02:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 29.09.2022