• 29.05.2022
      21:45 Uhr
      BR-KLASSIK: Sir Colin Davis dirigiert Mozart Mozartfest Würzburg 1992 | ARD alpha
       

      Wolfgang Amadeus Mozart: Bläserserenade Nr. 11 Es-Dur KV 375 Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 „Posthorn-Serenade“ Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Sir Colin Davis

      • Die Es-Dur Serenade KV 375 gilt neben der „Gran Partita“ für 13 Blasinstrumente und der c-Moll-Serenade als Mozarts bedeutendste Bläserserenade.

      Sonntag, 29.05.22
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Wolfgang Amadeus Mozart: Bläserserenade Nr. 11 Es-Dur KV 375 Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 „Posthorn-Serenade“ Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Sir Colin Davis

      • Die Es-Dur Serenade KV 375 gilt neben der „Gran Partita“ für 13 Blasinstrumente und der c-Moll-Serenade als Mozarts bedeutendste Bläserserenade.

       

      Die Es-Dur Serenade KV 375 gilt neben der „Gran Partita“ für 13 Blasinstrumente und der c-Moll-Serenade als Mozarts bedeutendste Bläserserenade.
      Mozart selbst schreibt in einem Brief, dass er sich bei der Komposition dieses Werkes besondere Mühe gegeben habe: „diese Musik hatte ich … für die schwägerin des herrn von Hickel (Hofmaler) gemacht; … Die hauptursache aber warum ich sie gemacht, war , um dem herrn v. Strack (welcher täglich dahin kömmt) etwas von mir hören zu lassen. Und deswegen habe ich sie auch ein wenig vernünftig geschrieben…“
      Ursprünglich hatte Mozart dieses Werk als Sextett konzipiert: für zwei Hörner, zwei Klarinetten und zwei Fagotte. Im darauffolgenden Jahr hat er es dann durch Hinzufügen von zwei Oboen zum Oktett erweitert.

      Wie stets in der Serenadengattung sind die beiden Menuett-Sätze in derberem Charakter gehalten, während besonders der Hauptsatz und das Finale vom symphonischen Esprit Mozarts zeugen.

      Das Fagott-Konzert in B-Dur KV 191, entstanden im Juni 1774, ist eines der zahlreichen Gelegenheitswerke von Mozart, das den humorvollen Charakter des Instruments in besonderer Weise herausstellt. Fagottisten schätzen dieses Werk vor allem wegen seiner Virtuosität und dem vielfachen Charakterwechsel von schnellen, gestoßenen Tönen und breiten Legato-Kantilenen.

      Die Posthorn-Serenade hat ihren Namen von der Posthorn-Stimme in den beiden Trios des zweiten Menuetts. Sie wurde 1779 als letzte von Mozarts Salzburger Serenaden komponiert, kurz bevor sich der Komponist wegen eines Streits mit seinem Auftraggeber, dem Erzbischof Colloredo, von Salzburg abwandte und nach Wien ging.
      Während Mozart in seinen Abendmusiken häufig die konzertanten Partien der Solovioline anvertraute, werden sie hier primär von Bläsern übernommen. Neben dem Posthorn-Part, der heute gewöhnlich von einer Trompete gespielt wird, erscheint im zweiten Menuett mit dem „Flautino“ ein weiteres ungewöhnliches Soloinstrument in einer Serenaden-Besetzung.

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