• 18.04.2021
      07:25 Uhr
      Glaubwürdig: Ulf Nguyen MDR FERNSEHEN
       

      Ulf Nguyen ist Konvertit. In diesem Frühjahr prüft ein Rabbbinatsgericht, ob er - der evangelisch Getaufte - zum Judentum übertreten darf. Täglich lernt er für diese Aufnahmeprüfung. Seine Lehrer sind Rabbiner. Zu konvertieren ist nicht einfach, das Judentum legt viele Pflichten auf. Nicht nur die der Beschneidung. Der Neuling muss Hebräisch lernen, die Essensgewohnheiten ändern, streng nach Traditionen leben. Das verlangt Durchhaltevermögen.
      Der 50-jährige, der im sächsischen Pirna wohnt, will ein neues Leben. Bis 2013 leitete er hier einen kleinen Holzbaubetrieb. Dann kam das Elbe-Hochwasser und mit ihm Nguyens Insolvenz.

      Sonntag, 18.04.21
      07:25 - 07:30 Uhr (5 Min.)
      5 Min.

      Ulf Nguyen ist Konvertit. In diesem Frühjahr prüft ein Rabbbinatsgericht, ob er - der evangelisch Getaufte - zum Judentum übertreten darf. Täglich lernt er für diese Aufnahmeprüfung. Seine Lehrer sind Rabbiner. Zu konvertieren ist nicht einfach, das Judentum legt viele Pflichten auf. Nicht nur die der Beschneidung. Der Neuling muss Hebräisch lernen, die Essensgewohnheiten ändern, streng nach Traditionen leben. Das verlangt Durchhaltevermögen.
      Der 50-jährige, der im sächsischen Pirna wohnt, will ein neues Leben. Bis 2013 leitete er hier einen kleinen Holzbaubetrieb. Dann kam das Elbe-Hochwasser und mit ihm Nguyens Insolvenz.

       

      Ulf Nguyen ist Konvertit. In diesem Frühjahr prüft ein Rabbbinatsgericht, ob er - der evangelisch Getaufte - zum Judentum übertreten darf. Täglich lernt er für diese Aufnahmeprüfung. Seine Lehrer sind Rabbiner. Zu konvertieren ist nicht einfach, das Judentum legt viele Pflichten auf. Nicht nur die der Beschneidung. Der Neuling muss Hebräisch lernen, die Essensgewohnheiten ändern, streng nach Traditionen leben. Das verlangt Durchhaltevermögen.

      Der 50-jährige, der im sächsischen Pirna wohnt, will ein neues Leben. Bis 2013 leitete er hier einen kleinen Holzbaubetrieb. Dann kam das Elbe-Hochwasser und mit ihm Nguyens Insolvenz. Eine Scheidung folgte, er geriet in eine Lebenskrise.

      Kurz darauf besuchte er das erste Mal eine Synagoge. Ein jüdischer Freund hatte ihn dazu inspiriert. Ulf Nguyen erinnert sich: Der Gottesdienst, die intellektuellen Gespräche, der gute Kontakt zum Rabbi, das hat mir gefallen und so bin ich da reingewachsen. Vielleicht ist das auch meine provokante Seite, gerade jetzt - in dieser komisch unsicheren Zeit - Jude werden zu wollen. Antisemitismus ist ein Thema.

      Ulf Nguyen setzt auf Toleranz und Vielfalt. Seine fünf Kinder und auch die Exfrau stehen zu ihm und unterstützen seinen Weg.

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