• 23.06.2021
      22:45 Uhr
      Polizeiruf 110: Hetzjagd Fernsehfilm Deutschland 1998 | MDR FERNSEHEN
       

      Wolfgang Straub wird wegen sexuellen Missbrauchs seiner zwölfjährigen Tochter Jasmin verurteilt. Im Gefängnis hat er einen schweren Stand und kommt bald in die psychiatrischen Abteilung. Als sich die Gelegenheit zur Flucht ergibt, nutzt er sie und kann durch einen Zufall die Kommissarin Vera Bilewski als Geisel nehmen. Wolfgang hat dabei zunächst nur vor, seine Tochter zu retten, die angedroht hat sich das Leben zu nehmen. Er gewinnt jedoch zunehmend Vertrauen zu Vera und versucht, sie dazu zu bewegen, seinen Fall neu aufzurollen.@m

      Mittwoch, 23.06.21
      22:45 - 00:10 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

      Wolfgang Straub wird wegen sexuellen Missbrauchs seiner zwölfjährigen Tochter Jasmin verurteilt. Im Gefängnis hat er einen schweren Stand und kommt bald in die psychiatrischen Abteilung. Als sich die Gelegenheit zur Flucht ergibt, nutzt er sie und kann durch einen Zufall die Kommissarin Vera Bilewski als Geisel nehmen. Wolfgang hat dabei zunächst nur vor, seine Tochter zu retten, die angedroht hat sich das Leben zu nehmen. Er gewinnt jedoch zunehmend Vertrauen zu Vera und versucht, sie dazu zu bewegen, seinen Fall neu aufzurollen.@m

       

      Stab und Besetzung

      Hauptkommissarin Vera Bilewski Angelika Domröse
      Edwin Schoettle, Veras Assistent Bernd Gnann
      Wolfgang Straub Stefan Reck
      Dietmar Achthaler Erich Bar
      August Viehbahn Peter Ehrlich
      Martina Viehbahn Kathrin Waligura
      Jasmin, ihre Tochter Lisa Schmalbrock
      Psychologin Elke Czischeck
      Regie Ute Wieland
      Musik Ina Siefert
      Kamera Hagen Bogdanski
      Buch Klaus Peter Wolf
      Ulrich Bendele

      Wolfgang Straub wird wegen sexuellen Missbrauchs seiner zwölfjährigen Tochter Jasmin verurteilt und ins Gefängnis eingeliefert. Seine Frau, die ihn während des Prozesses schwer belastet, hat sich von ihm getrennt. Sie lebt nun mit Jasmin auf ihrem Reiterhof, den sie mehr schlecht als recht führt. Zu ihrer Unterstützung quartiert sich ihr Vater bei ihr ein, der sich aber schnell zum Haustyrann entwickelt.

      Wolfgang, der immer noch seine Unschuld beteuert, hat im Gefängnis einen schweren Stand. Das Delikt, für das er einsitzt, ist auch unter Gefangenen verpönt, so dass er von seinen Mitgefangenen schikaniert, ja sogar misshandelt wird und am Ende in der psychiatrischen Abteilung des Gefängnisses landet. Dort lernt er Dietmar Achthaler kennen, einen seit Jahren einsitzenden Psychopathen, der sinnlos mehrere Pferde abgeschlachtet hat.

      Dietmar hat einen ins Gefängnis geschmuggelten Brief für Wolfgang. Seine Tochter schreibt ihm darin verzweifelt, dass sie nicht mehr leben will. Da Dietmar den Brief aus Versehen vernichtet, kann Wolfgang niemandem klar machen, in welcher Gefahr seine Tochter schwebt.

      Bei einer Beratung durch die Anstaltspsychologin trifft Wolfgang zufällig auf die Kommissarin Vera Bilewski. Sie interessiert sich für Dietmar, denn sie recherchiert gerade in einem Fall grausam abgeschlachteter Pferde. Doch Dietmar rastet aus und für Wolfgang ergibt sich plötzlich die Möglichkeit, zu fliehen. Er nimmt Vera Bilewski als Geisel und schafft es, mit ihr und Dietmar die Justizvollzugsanstalt zu verlassen.

      Wolfgang hat dabei zunächst nur vor, seine Tochter zu retten. Er gewinnt jedoch zunehmend Vertrauen zu Vera und versucht, sie dazu zu bewegen, seinen Fall neu aufzurollen. Obwohl die Kommissarin Wolfgang hilft, seine Tochter zu sehen, leitet sie gleichzeitig seine erneute Festnahme ein. Sie interessiert sich jedoch nun für den Fall und beginnt, neu zu ermitteln. Dabei entdeckt sie nicht nur, dass alle Familienmitglieder gelogen haben, sie stellt auch fest, dass die missbrauchte Jasmin mit ihren Problemen völlig allein gelassen wurde. Ihre verzweifelte Flucht in den Selbstmordversuch scheint zu bedeuten, dass der wahre Täter noch nicht gefunden ist.

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