• 01.08.2021
      17:10 Uhr
      Heidi Spielfilm Schweiz 1952 | 3sat
       

      Nachdem ihn die Dorfbewohner von Maienfeld der Mitschuld an einem Großbrand bezichtigt haben - einem Unglück, bei dem sein eigener Sohn den Tod fand - hat sich der Alp-Öhi verbittert in die Berge zurückgezogen. Dort lebt er auf der Alp mit seinem Enkelkind Heidi, die zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter im Einklang mit der Natur aufwächst. Doch dann kommt Heidis Tante Dete zu Besuch und nimmt das Mädchen mit sich in die Großstadt.

      Sonntag, 01.08.21
      17:10 - 18:45 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Nachdem ihn die Dorfbewohner von Maienfeld der Mitschuld an einem Großbrand bezichtigt haben - einem Unglück, bei dem sein eigener Sohn den Tod fand - hat sich der Alp-Öhi verbittert in die Berge zurückgezogen. Dort lebt er auf der Alp mit seinem Enkelkind Heidi, die zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter im Einklang mit der Natur aufwächst. Doch dann kommt Heidis Tante Dete zu Besuch und nimmt das Mädchen mit sich in die Großstadt.

       

      Stab und Besetzung

      Heidi Elsbeth Sigmund
      Geissenpeter Thomas Klameth
      Alpöhi Heinrich Gretler
      Klara Sesemann Isa Günther
      Herr Sesemann Willy Birgel
      Fräulein Rottenmeier Anita Mey
      Sebastian Theo Lingen
      Tante Dete Elsie Attenhofer
      Brigitte Margrit Rainer
      Geißenpeter Thomas Klemeth
      Großmutter Sesemann Traute Carlsen
      Pfarrer Fred Tanner
      Bäcker Max Haufler
      Regie Luigi Comencini
      Drehbuch Richard Schweizer
      Kamera Emil Berna

      Die junge Heidi wächst auf der Alp zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter im Einklang mit der Natur auf. Eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete aufgesucht, die in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann in Diensten steht. Klara, die Tochter des Hauses, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante das ahnungslose Kind, damit es dem gelähmten Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi mit ihrer Natürlichkeit und ihrem freundlichen Wesen Klaras Zuneigung und die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der gestrengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier. Klara blüht auf, überwindet ihre Krankheit. Doch Heidi, die ihre geliebten Berge vermisst, leidet so sehr an Heimweh, dass sie schwer erkrankt.

      Johanna Spyris 1880 erschienene Erzählung "Heidis Lehr- und Wanderjahre" zählt zu den größten Bucherfolgen aus der Schweiz. Nach einer eher kitschigen US-Version von 1937 mit dem Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle griff eine schweizerische Produktionsfirma die Vorlage 1952 auf.

      Der damals 36-jährige italienische Regisseur Luigi Comencini, der später als Spezialist für schwarze Komödien bekannt werden sollte, hatte bereits sein Talent im Umgang mit jugendlichen Darstellern bewiesen. In Elsbeth Sigmund als Heidi und Thomas Klameth als Geißenpeter fand er zwei ausgezeichnete Laien, die ihre Rollen ungekünstelt und mit viel Charme verkörperten. Für die Rolle des Alp-Öhi konnte Heinrich Gretler verpflichtet werden, einer der damals populärsten Schweizer Schauspieler. Mit "Heidi und Peter" entstand 1955 eine Fortsetzung dieses Klassikers des Kinderfilms über die Erlebnisse des Bergbauernkindes in der Großstadt.

      Der 1952 in Schwarz-Weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr- und Wanderjahre" von Johanna Spyri gilt noch heute als beste Adaption des Kinderbuchs.

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      Sonntag, 01.08.21
      17:10 - 18:45 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.09.2021