• 26.03.2021
      20:15 Uhr
      die nordstory - Weltreise zwischen Alster und Elbe NDR Fernsehen
       

      Hamburg wird immer "Das Tor zur Welt" genannt. Der Hafen sorgt schon seit Jahrhunderten für eine gewisse Weltoffenheit. Und die Welt hat mittlerweile längst Einzug in Hamburg gehalten, denn rund ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner hat seine Wurzeln im Ausland. Was diese Menschen aus ihren Kulturen mit an die Elbe gebracht haben, lässt sich überall in Hamburg erleben. "die nordstory" begibt sich auf eine Weltreise und taucht dabei tief in fremde Kulturen verschiedener Kontinente ein, ohne dabei Hamburg zu verlassen.

      Freitag, 26.03.21
      20:15 - 21:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Hamburg wird immer "Das Tor zur Welt" genannt. Der Hafen sorgt schon seit Jahrhunderten für eine gewisse Weltoffenheit. Und die Welt hat mittlerweile längst Einzug in Hamburg gehalten, denn rund ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner hat seine Wurzeln im Ausland. Was diese Menschen aus ihren Kulturen mit an die Elbe gebracht haben, lässt sich überall in Hamburg erleben. "die nordstory" begibt sich auf eine Weltreise und taucht dabei tief in fremde Kulturen verschiedener Kontinente ein, ohne dabei Hamburg zu verlassen.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Birgit Schanzen
      Produktion Andy Kaminski
      Autor Ralph Alexowitz

      Hamburg wird immer "Das Tor zur Welt" genannt. Der Hafen sorgt schon seit Jahrhunderten für eine gewisse Weltoffenheit. Und die Welt hat mittlerweile längst Einzug in Hamburg gehalten, denn rund ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner hat seine Wurzeln im Ausland. Was diese Menschen aus ihren Kulturen mit an die Elbe gebracht haben, lässt sich überall in Hamburg erleben.

      "die nordstory" begibt sich auf eine Weltreise und taucht dabei tief in fremde Kulturen verschiedener Kontinente ein, ohne dabei Hamburg zu verlassen.

      Besucht wird unter anderem ein chinesischer Tempel in der Nähe der Außenalster, erbaut ganz im Stil eines berühmten chinesischen Teehauses aus der Ming-Dynastie in Schanghai, dem Yu Garden. Trotz seines spektakulären Aussehens und seinen liebevoll angelegten Teichen und Wandelpfaden auf einer Fläche von 3400 Quadratmetern, schlummert dieses Teehaus seit seiner Errichtung im Jahre 2008 in einer Art Dornröschenschlaf. Der neue Besitzer, Qiuyi Chen, hat das Teehaus aufwendig renovieren lassen und möchte es zu einem Ort machen, an dem Besucherinnen und Besucher chinesische Kultur erleben können. Wer hier essen geht oder gar traditionelle Konzerte und Feste wie das Mondfest verbringt, kann sich mitten in Hamburg ganz wie in China fühlen. Leider haben ihm nur zwei Monate nach der Eröffnung der erste Lockdown und bald darauf der zweite Lockdown einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und so hofft er, dass er mit dem Chinesischen Neujahrsfest ab Mitte Februar endlich wieder Gäste empfangen kann.

      Die aus Benin stammende Angelina Akpovo entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer ins bunte afrikanische Hamburg. Die Liebe hat die temperamentvolle Sängerin und Tänzerin einst nach Hamburg verschlagen. Hier arbeitet sie als Lehrerin und bringt Kindern ebenso wie Erwachsenen Musik und Tanzen bei und steht als Sängerin einer afrikanischen Band auf der Bühne. Zusammen mit ihrem deutschen Ehemann Gerhard Heiland hat sie ein Afrikafestival gegründet, das sie seit mehr als 16 Jahren organisieren. In diesem Jahr kann es wegen Corona erstmals nur virtuell stattfinden, dafür aber an einem ungewöhnlichen Ort: einer rund 100 Jahre alten, entwidmeten Kirche. Diese möchte Christian Kodzo aus Togo in ein afrikanisches Kulturzentrum verwandeln. Oder, wie er es nennt, in ein "Afrotopia".

      Mitten auf St. Pauli hat sich die deutsche Kathrin Guthmann ihr eigenes kleines Indien erschaffen. In ihrem Kleiderschrank hängen 200 Saris, sie spricht fließend Hindi und ist mit dem indischen Koch Satish Mourya verheiratet. Ihre Leidenschaft für das Land am Ganges hat sie vor mehr als 30 Jahren entdeckt und sich irgendwann entschieden, die Dinge, die ihr dort am meisten bedeuten, nach Hamburg zu holen: die ayurvedische Küche, die Farben, Gerüche und Stoffe, Musik und Kultur. In mehreren liebevoll eingerichteten Restaurants können auch ihre Gäste ein Stück Indien erleben.

      Außerdem taucht das Filmteam in südamerikanische Gefilde in der Freien und Hansestadt ein. Die ehemalige Profi-Tänzerin Elli Erichreineke hat sich dem Tango verschrieben und schon mehr Zeit ihres Lebens in Buenos Aires als in Hamburg verbracht. Sie fiebert der Lockerung der Coronamaßnahmen entgegen, damit sie endlich wieder Tango tanzen und auch ihr Dance Affairs, ein Kaufhaus nur für Tänzerinnen und Tänzer, endlich wiedereröffnen kann. Die venezolanische Künstlerin Clemencia Labin lebt schon seit 40 Jahren in Hamburg und schwelgt in ihren Arbeiten in den üppigen Urwaldlandschaften ihrer Kindheit.

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