• 04.07.2021
      06:55 Uhr
      Unter der Lupe - 3 Maler, 9 Werke Symbolismus | arte
       

      Der Symbolismus entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich, Russland und Belgien als Strömung in der Literatur und anderen Kunstformen.
      Diese Folge präsentiert drei herausragende Maler des Symbolismus - Paul Gauguin, Gustav Klimt und Edvard Munch - und nimmt jeweils drei ihrer Gemälde unter die Lupe.

      Sonntag, 04.07.21
      06:55 - 07:10 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Der Symbolismus entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich, Russland und Belgien als Strömung in der Literatur und anderen Kunstformen.
      Diese Folge präsentiert drei herausragende Maler des Symbolismus - Paul Gauguin, Gustav Klimt und Edvard Munch - und nimmt jeweils drei ihrer Gemälde unter die Lupe.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Anton Khilman

      Wenn Paul Gauguin sich einsam fühlt, greift er zu Pinsel und Papier. Gauguin liebt es, mit Farben zu experimentieren: So hat sein Christus am Ölberg beispielsweise flammend rote Haare. Seine Bilder sind kein Spiegel der Wirklichkeit, sondern vielmehr Ausdruck seiner Gefühle und Gedanken. Die Kunstrichtung, in der Farben und Formen dazu dienen, Gefühle und Ideen auszudrücken, nennt man Symbolismus.

      Der Symbolismus entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich, Russland und Belgien als Strömung in der Literatur und anderen Kunstformen. Charakteristisch für den Symbolismus in der Malerei ist die Wiederentdeckung bestimmter mystischen Tendenzen der Romantik und ein Spiel mit dem morbiden Selbstbewusstsein des Fin de Siècle.

      Dem französischen Post-Impressionisten Paul Gauguin wurde erst nach seinem Tod eine breite Anerkennung zuteil. Heute sind seine Werke "Christus am Ölberg" (1889), "Landschaft in der Bretagne" (1888) und "Drei Reigen tanzende bretonische Mädchen" (1888) weltberühmt.

      Gustav Klimt war ein österreichischer Vertreter des Symbolismus und das bekannteste Mitglied der Wiener Secession. Zu seinen bedeutendsten Gemälden zählen "Der Kuss" (um 1907), "Der Blumengarten" (1905) und "Tod und Leben" (ca. 1908-1916).

      Der Norweger Edvard Munch war ein expressionistischer Maler und Grafiker. Mit seinen ausdrucksstarken Darstellungen von Seelenqualen übte er im frühen 20. Jahrhundert einen starken Einfluss auf die deutschen Expressionisten aus. Zu seinen Hauptwerken zählen die Gemälde "Eifersucht" (1907), "Strand mit rotem Haus" (1904) und "Arbeiter auf dem Heimweg" (1913-1914).

      Die bekanntesten Maler der Welt, ihre Meisterwerke und Geschichten über deren Entstehung - all das erwartet die Zuschauer dieses neuen Kunstprogramms bei ARTE. Was wollte Iwan Aiwasowski mit seinen Gemälden sagen? Welche Bedeutung versteckt sich in den Werken von Hieronymus Bosch, und warum sind sie allesamt so teuer? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortet die Reihe auf einfache, verständliche und zugleich anspruchsvolle Weise.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.07.2021