• 24.06.2021
      15:30 Uhr
      Magische Gärten Villa Gamberaia | arte
       

      Mit einem einzigartigen Blick über Florenz und Zitronenpflanzen so weit das Auge reicht, thront in dem kleinen Dorf Settignano die Villa Gamberaia. Die toskanische Villa und der dazugehörige Renaissancegarten, die im Laufe der Zeit unterschiedlichsten italienischen Großfamilien gehörten, reizen durch ihre Lage und Gestaltung. Die bei einer Umgestaltung des Anwesens Ende des 19. Jahrhunderts verwendeten Materialien wie Kies, Naturstein und Muscheln lassen den Renaissancestil bis heute bestehen.

      Donnerstag, 24.06.21
      15:30 - 16:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Mit einem einzigartigen Blick über Florenz und Zitronenpflanzen so weit das Auge reicht, thront in dem kleinen Dorf Settignano die Villa Gamberaia. Die toskanische Villa und der dazugehörige Renaissancegarten, die im Laufe der Zeit unterschiedlichsten italienischen Großfamilien gehörten, reizen durch ihre Lage und Gestaltung. Die bei einer Umgestaltung des Anwesens Ende des 19. Jahrhunderts verwendeten Materialien wie Kies, Naturstein und Muscheln lassen den Renaissancestil bis heute bestehen.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Simon Watel

      Die Villa Gamberaia liegt im Dorf Settignano, in den Hügeln nordöstlich von Florenz. Trotz seiner verhältnismäßig jungen Geschichte gehört der Garten der Villa zu den raffiniertesten der Region. Er ist ein wunderbares Beispiel für Harmonie und Gleichgewicht. An dem Nymphaeum am Ende der Hauptallee erkennt der Betrachter den Renaissancestil. Die Villa wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von der Florentiner Kaufmannsfamilie Lapi inmitten von Olivenhainen gebaut. Sie sollte bewusst ins Auge fallen und die soziale und wirtschaftliche Stärke der Eigentümerfamilie herausstellen.

      Besucher der Villa, die einen wunderbaren Blick auf Florenz bietet, mussten den Eindruck haben, die ganze Stadt liege ihnen hier zu Füßen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Anwesen von Prinzessin Johanna Ghyka umgestaltet. Der Renaissancestil wurde dabei jedoch gewahrt, denn es wurden typische Materialien der Zeit wie Kies, Naturstein und Muscheln verwendet. Das wichtigste Gewächs des Gartens sind Zitronen, für die eine Limonaia angelegt wurde. Die Zitronen wurden vielseitig verwendet: als natürliche Arzneimittel, bei der Herstellung von Parfüms und Essenzen oder in der Küche. Weil sie so kostbar und exotisch waren, dienten sie außerdem als Geschenk für besondere Gäste.

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten.

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