• 19.06.2021
      05:15 Uhr
      mein ausland Leben mit dem großen Bären | phoenix
       

      In der Nordost-Ecke Europas weiß man, wie man mit dem großen Bären umgehen muss. Esten, Letten und Litauer sangen die Sowjets einst buchstäblich aus dem Land. Das war 1989 - ein wahres Meisterstück und als "singende Revolution" in jedem Geschichtsbuch zu finden. Endgültig in Sicherheit wähnten sich die Balten, als sie 2004 EU und NATO beitraten - und Moskau das geschehen ließ. Doch seit Russland begonnen hat, Grenzen in Europa zu verschieben, sind die Sorgen zurück.

      Samstag, 19.06.21
      05:15 - 05:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      In der Nordost-Ecke Europas weiß man, wie man mit dem großen Bären umgehen muss. Esten, Letten und Litauer sangen die Sowjets einst buchstäblich aus dem Land. Das war 1989 - ein wahres Meisterstück und als "singende Revolution" in jedem Geschichtsbuch zu finden. Endgültig in Sicherheit wähnten sich die Balten, als sie 2004 EU und NATO beitraten - und Moskau das geschehen ließ. Doch seit Russland begonnen hat, Grenzen in Europa zu verschieben, sind die Sorgen zurück.

       

      In der Nordost-Ecke Europas weiß man, wie man mit dem großen Bären umgehen muss. Esten, Letten und Litauer sangen die Sowjets einst buchstäblich aus dem Land. Das war 1989 - ein wahres Meisterstück und als "singende Revolution" in jedem Geschichtsbuch zu finden. Endgültig in Sicherheit wähnten sich die Balten, als sie 2004 EU und NATO beitraten - und Moskau das geschehen ließ. Doch seit Russland begonnen hat, Grenzen in Europa zu verschieben, sind die Sorgen zurück.

      2018 feiern Litauen, Lettland und Estland den 100. Jahrestag ihrer Gründung als selbstständige Staaten. Lange waren sie nur Spielball, "Wir wollten endlich Herr im eigenen Haus sein und nicht mehr die Diener", sagt Lettands Ex-Präsidentin Vaira Vike-Freiberga.

      Der langjährige Nordeuropa-Korrespondent Tilmann Bünz hat die führenden Köpfe der singenden Revolution besucht, den Zaun-Bau an der litauischen Grenze begleitet, mit Russen und Letten im kulturell geteilten Riga gesprochen - und ist der Frage nachgegangen, ob Leonard Cohen nicht ein Denkmal in Vilnius verdient hätte.

      In "mein ausland" berichten ARD- und ZDF-Korrespondenten über ihre Eindrücke, Erlebnisse und Besonderheiten in "ihren" Ländern und Regionen: Ob die langen Sandstrände von Marokko, das Lebensgefühl in Brooklyn oder der bedrohte Regenwald am Amazonas - "mein ausland" zeigt die Vielfalt der Kontinente und Länder. Auch Krisenregionen werden besucht, die politische Situation beleuchtet, die Menschen in ihrem Alltag begleitet. Die 45-minütigen Reportagen werden exklusiv für phoenix produziert. Sie bieten tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anderer Länder und Kontinente und helfen, die politischen Ereignisse und Krisen in der Welt besser zu verstehen.

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      Samstag, 19.06.21
      05:15 - 05:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.07.2021