• 18.08.2024
      23:00 Uhr
      Hope on the Road Daniel Hope und die Musik Südafrikas | arte
       

      Daniel Hope begibt sich auf seine bisher persönlichste Reise: Gemeinsam mit dem Vater bereist er sein Geburtsland Südafrika. 30 Jahre nach Ende der Apartheid (1994) erforscht er dort nicht nur seine Familiengeschichte, sondern auch die mitreißende Musik, die Teil des politischen Wandels der Regenbogennation war. Golda Schultz, Vusi Mahlasela und viele andere unterstützen ihn dabei.

      Sonntag, 18.08.24
      23:00 - 23:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Daniel Hope begibt sich auf seine bisher persönlichste Reise: Gemeinsam mit dem Vater bereist er sein Geburtsland Südafrika. 30 Jahre nach Ende der Apartheid (1994) erforscht er dort nicht nur seine Familiengeschichte, sondern auch die mitreißende Musik, die Teil des politischen Wandels der Regenbogennation war. Golda Schultz, Vusi Mahlasela und viele andere unterstützen ihn dabei.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Katrin Sandmann

      Zusammen mit seinem Vater, dem Schriftsteller und einstigen Anti-Apartheid-Aktivisten Christopher Hope, macht sich der Star-Geiger Daniel Hope auf eine Reise, die ihn von den Townships Johannesburgs bis zu den atemberaubenden Stränden der Kap-Region führt. Drei Generationen der Familie haben in Südafrika gelebt, bis sein Vater Mitte der 1970er Jahre das Land verlassen musste. Denn ihm wurde der Pass entzogen.

      Nun holen sich Vater und Sohn auf einem Roadtrip die Erinnerungen zurück, die Gefahr liefen, verloren zu gehen. Daniel Hope findet Antworten auf intime Fragen: Warum spürt er diese starke Verbundenheit zu einem Land, das er nur als kleines Baby kennt? Warum wird diese Empfindung immer dann am stärksten, wenn der Geiger die Musik Südafrikas hört? Welche Rolle hat diese Musik im Freiheitskampf der Menschen gespielt, und welche Herausforderungen sehen sie für die Zukunft? Um das herauszufinden, trifft Hope auf die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz, die heute auf allen Klassik- und Opernbühnen der Welt zu Hause ist. Und er begegnet der Ikone des südafrikanischen Freiheitskampfes, dem Gitarristen und Sänger Vusi "the Voice" Mahlasela. In Soweto gibt Daniel Hope jungen Nachwuchstalenten eine Masterclass, spielt mit dem Jazz-Duo "Thesis ZA" aus Johannesburg und mit einem der berühmtesten Chöre des Landes, der "Imilonji Kantu Choral Society" von Gobingca George Mxadana. Am Ende steht eine Erfahrung, die Sopranistin Golda Schultz so beschreibt: "Wer in Südafrika geboren wurde, bleibt in der Seele immer Südafrikaner, auch wenn er geht und egal, wo er lebt."

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