• 14.07.2022
      21:00 Uhr
      Länder - Menschen - Abenteuer Der Apennin - Italiens Naturparadies - Von den Abruzzen bis Kalabrien | NDR Fernsehen
       

      Der Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Er durchzieht das italienische Festland von Nord nach Süd und prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem Bienenfresser oder dem marsischen Braunbären gibt es hier. Die italienische Schäfertradition hat die Kulturlandschaft des Apennin entscheidend geprägt. Alte Traditionen, malerische Orte und lebendige Geschichte kann man hier noch finden.

      Donnerstag, 14.07.22
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Er durchzieht das italienische Festland von Nord nach Süd und prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem Bienenfresser oder dem marsischen Braunbären gibt es hier. Die italienische Schäfertradition hat die Kulturlandschaft des Apennin entscheidend geprägt. Alte Traditionen, malerische Orte und lebendige Geschichte kann man hier noch finden.

       

      Der Apennin ist das "Rückgrat" und die "Seele" Italiens gleichermaßen. Von Nord nach Süd wechseln sich Hoch- und Mittelgebirge ab und durchziehen das italienische Festland bis in die Stiefelspitze. Der Apennin prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem Bienenfresser oder dem Marsischen Braunbären gibt es hier. L`Italia minore, kleines Italien, nennen die Einheimischen liebevoll den Apennin.

      Die Reise durch den südlichen Apennin beginnt am Gran Sasso mit dem fast 3000 Meter hohen Corno Grande, der höchsten Erhebung des Gebirgszuges. Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Die Hirtenhunderasse Pastore de Maremmano Abruzzese bewahrt die Schafe vor den Angriffen der Wölfe.

      Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Ortes haben sich an den Besuch der Marsischen Bären gewöhnt.

      In der Region Basilikata im Ort Melfi halten Falknerinnen und Falkner die Tradition der Raubvogelzucht aus dem Hochmittelalter aufrecht. Stauferkönig Friedrich II., Kaiser des römisch-deutschen Reiches im 13. Jahrhundert, war ein begeisterter Falkner und hat ein wegweisendes Lehrbuch "Über die Kunst mit Vögeln zu jagen" geschrieben.

      Entgegen der Annahme, in Kalabrien wäre es nur heiß und staubig, überrascht der Apennin mit Mammutbäumen und tiefgrünen Wäldern im südlichsten Teil der Stiefelspitze Italiens.

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