• 02.10.2021
      20:15 Uhr
      Werk ohne Autor Spielfilm Deutschland 2018 | BR Fernsehen
       

      Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck erzählt in "Werk ohne Autor" eine beeindruckende Künstlerbiografie vor dem Hintergrund deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Verbrechen des Dritten Reiches, das sozialistische Kulturverständnis der DDR und der Aufbruch der BRD-Kunstszene in den 1960er Jahren bilden Bezugspunkte auf dem Weg eines jungen Malers, seinen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden.
      In der Hauptrolle zeigt der vielfach ausgezeichnete Tom Schilling eine grandiose Schauspielleistung. An seiner Seite sind unter anderem Paula Beer und Sebastian Koch zu sehen.

      Samstag, 02.10.21
      20:15 - 23:10 Uhr (175 Min.)
      175 Min.

      Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck erzählt in "Werk ohne Autor" eine beeindruckende Künstlerbiografie vor dem Hintergrund deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Verbrechen des Dritten Reiches, das sozialistische Kulturverständnis der DDR und der Aufbruch der BRD-Kunstszene in den 1960er Jahren bilden Bezugspunkte auf dem Weg eines jungen Malers, seinen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden.
      In der Hauptrolle zeigt der vielfach ausgezeichnete Tom Schilling eine grandiose Schauspielleistung. An seiner Seite sind unter anderem Paula Beer und Sebastian Koch zu sehen.

       

      Stab und Besetzung

      Kurt Barnert Tom Schilling
      Professor Carl Seeband Sebastian Koch
      Ellie Seeband Paula Beer
      Elisabeth May Saskia Rosendahl
      Professor Antonius van Verten Oliver Masucci
      Kurt Barnert (6 Jahre) Cai Cohrs
      Martha Seeband Ina Weisse
      NKWD Major Murawjow Evgeny Sidikhin
      Dolmetscher Murawjow Mark Zak
      Frau Hellthaler Ulrike C. Tscharre
      Hausarzt Dr. Michaelis Bastian Trost
      Professor Horst Grimma Hans-Uwe Bauer
      Günther Preusser Hanno Koffler
      Adrian Schimmel / Finck David Schütter
      Max Seifert Franz Pätzold
      Werner Blaschke Hinnerk Schönemann
      Waltraut Barnert Jeanette Hain
      Johann Barnert Jörg Schüttauf
      Großmutter Malvine Johanna Gastdorf
      Günther May Florian Bartholomäi
      Ehrenfried May Jonas Dassler
      Vorarbeiter Otto Ben Becker
      Ausstellungsführer Kerstens Lars Eidinger
      Regie Florian Henckel von Donnersmarck
      Musik Max Richter
      Kamera Caleb Deschanel
      Buch Florian Henckel von Donnersmarck

      Die DDR in den 1950er Jahren: Der hochtalentierte Maler Kurt Barnert (Tom Schilling) ist auf dem Weg, ein bedeutender Künstler des Sozialistischen Realismus zu werden. An der Dresdener Kunstakademie lernt er die begabte Modestudentin Ellie (Paula Beer) kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick - und schon bald zieht Kurt als Untermieter in die großbürgerliche Villa von Ellies Familie ein. Dass ihr Vater, der angesehene Frauenarzt Professor Seeband (Sebastian Koch), wegen seiner NS-Verbrechen unter falschem Namen in dem Arbeiter- und Bauernstaat untertauchen musste, ahnt Kurt nicht. Genauso wenig weiß er, dass sich ihre Lebenslinien schon einmal gekreuzt haben: Sein opportunistischer Schwiegervater in spe ist verantwortlich für den Tod von Kurts geliebter Tante (Saskia Rosendahl), die im Dritten Reich ein Opfer der Euthanasie wurde. Die Erinnerung an die lebenslustige und kunstbegeisterte Verwandte begleitet Kurt sein ganzes Leben. Als er - inzwischen mit Ellie in die BRD geflüchtet - in den 1960ern an der Düsseldorfer Akademie studiert, beginnt Kurt unbewusst, seine Biografie zu verarbeiten. Ohne es zu wissen, schafft er ein ungewöhnliches Gemälde, das eine unentdeckte Verbindung zwischen Täter und Opfer herstellt. Es ist für ihn die Befreiung aus einer tiefen Schaffenskrise und der Anfang, seinen eigenen Ausdruck zu finden.

      Bei der Oscar-Verleihung ging das virtuos gefilmte Biopic nicht nur als Bester fremdsprachiger Film, sondern auch in der Kategorie Beste Kamera ins Rennen.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Samstag, 02.10.21
      20:15 - 23:10 Uhr (175 Min.)
      175 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.10.2021