• 01.07.2022
      00:45 Uhr
      Chinas Angriff auf die Freiheit phoenix
       

      China drängt mit Macht auf die Weltbühne und beansprucht eine Führungsrolle. Die immer selbstbewusster auftretende Volksrepublik ringt mit den USA um die Vorherrschaft im 21. Jahrhundert. In ihrem Film zeigen Stefanie Schoeneborn und Ulf Röller wie Chinas politische Führung den Umgang mit Corona als Erfolg verbucht und davon profitiert. Kritiker werden eingeschüchtert und Freiheitsrechte begrenzt.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 01.07.22
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      China drängt mit Macht auf die Weltbühne und beansprucht eine Führungsrolle. Die immer selbstbewusster auftretende Volksrepublik ringt mit den USA um die Vorherrschaft im 21. Jahrhundert. In ihrem Film zeigen Stefanie Schoeneborn und Ulf Röller wie Chinas politische Führung den Umgang mit Corona als Erfolg verbucht und davon profitiert. Kritiker werden eingeschüchtert und Freiheitsrechte begrenzt.

       

      China drängt mit Macht auf die Weltbühne und beansprucht eine Führungsrolle. Die immer selbstbewusster auftretende Volksrepublik ringt mit den USA um die Vorherrschaft im 21. Jahrhundert. In ihrem Film zeigen Stefanie Schoeneborn und Ulf Röller wie Chinas politische Führung den Umgang mit Corona als Erfolg verbucht und davon profitiert. Kritiker werden eingeschüchtert und Freiheitsrechte begrenzt.

      Das chinesische Modell eines autoritären Kapitalismus stellt dabei auch die Grundlagen von Globalisierung und freiem Welthandel in Frage. Wachsende Spannungen schüren Ängste vor einem neuen Großkonflikt. Innenpolitisch ist China kurz vor den Olympischen Spielen in Peking ein Land mit zwei Gesichtern. Das eine, das die Welt sehen soll, strotzt vor Kraft, Selbstbewusstsein und wirtschaftlichem Aufbruch. Das andere zeigt ein Land, das unter Wirtschaftskrisen und Versorgungsengpässen leidet, das die Macht Amerikas fürchtet und in den Nationalismus abgleitet.

      Präsident Xi und die kommunistische Partei nutzten die Olympischen Spiele, um das Land und das Volk noch stärker zu kontrollieren. Auch Journalisten werden in ihrer Freiheit zu berichten zunehmend eingeschränkt. Wer Bilder jenseits der offiziellen Propaganda drehen will, wird massiv daran gehindert. Oft wird die Angst vor Corona missbraucht, um unliebsame Berichte zu verhindern. Trotz aller Widerstände gelingt es den Korrespondenten an Orte zu reisen und mit Menschen zu reden, die eigentlich niemand sehen und hören soll.

      Die Reportage "auslandsjournal die doku: Chinas Angriff auf die Freiheit" zeigt, wie sich die Rivalität der Supermächte auf ihre politische, wirtschaftliche und militärische Entwicklung auswirkt. Wenige Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in China gedreht, wirft die Dokumentation einen beunruhigenden Blick hinter die Kulissen der chinesischen Propaganda und verdeutlicht, welche grundlegenden Veränderungen die Neuordnung der globalen Machtstrukturen mit sich bringen kann. Der Aufstieg Chinas wird die uneingeschränkte Dominanz der USA beenden und die Welt im 21. Jahrhundert maßgeblich prägen.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 01.07.22
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.12.2022