• 27.11.2021
      17:45 Uhr
      Die Kanarischen Inseln (2/2) Felsenküste und Vulkane | phoenix
       

      Die Kanarischen Inseln entstanden vor 20 Millionen Jahren, als es in den Tiefen des Atlantiks gewaltig brodelte. Vulkane brachen am Meeresboden aus, nacheinander tauchten die Inseln aus dem Meer auf: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa, La Palma und El Hierro.
      Bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen. "Isla de fuego y agua", Insel des Feuers und des Wassers, wird Lanzarote von den Einheimischen genannt. Vor 280 Jahren lag auf Lanzarote das Epizentrum einer Naturkatastrophe, die eine der dramatischsten Vulkanlandschaften der Erde geschaffen hat: die Feuerberge von Timanfaya.

      Samstag, 27.11.21
      17:45 - 18:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Die Kanarischen Inseln entstanden vor 20 Millionen Jahren, als es in den Tiefen des Atlantiks gewaltig brodelte. Vulkane brachen am Meeresboden aus, nacheinander tauchten die Inseln aus dem Meer auf: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa, La Palma und El Hierro.
      Bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen. "Isla de fuego y agua", Insel des Feuers und des Wassers, wird Lanzarote von den Einheimischen genannt. Vor 280 Jahren lag auf Lanzarote das Epizentrum einer Naturkatastrophe, die eine der dramatischsten Vulkanlandschaften der Erde geschaffen hat: die Feuerberge von Timanfaya.

       

      Einst nannte man sie die "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima genießen. Die Kanarischen Inseln entstanden vor 20 Millionen Jahren, als es in den Tiefen des Atlantiks gewaltig brodelte. Vulkane brachen am Meeresboden aus, nacheinander tauchten die Inseln aus dem Meer auf: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa, La Palma und El Hierro

      Bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen. "Isla de fuego y agua", Insel des Feuers und des Wassers, wird Lanzarote von den Einheimischen genannt. Vor 280 Jahren lag auf Lanzarote das Epizentrum einer Naturkatastrophe, die eine der dramatischsten Vulkanlandschaften der Erde geschaffen hat: die Feuerberge von Timanfaya. Momentan ruht der Vulkan und gibt dem Leben wieder eine Chance. Timanfaya wurde zum Nationalpark erklärt. 4.000 Meter ragt die beeindruckende Silhouette des Pico de Teide über den Meeresspiegel. Er ist der dritthöchste Inselvulkan der Welt und nicht nur die höchste Erhebung der Kanaren, sondern ganz Spaniens. In dieser Vulkanwüste wächst eine Pflanze, deren purpurfarbene Blüten drei Meter in den Himmel ragen: die rote Tajinaste.

      Im Laufe von zwei Jahren sind mehr als 100 Stunden Bildmaterial entstanden. Einer der Höhepunkte war ein Wintereinbruch am Teide. Im März 2016 erreichte eine mächtige Schlechtwetterfront Teneriffa. "Auf diesen Moment haben wir lange gewartet", erzählt der Regisseur, "als es so weit war, traf uns der Wintereinbruch mit voller Wucht. Bis zu zwei Meter tief steckten wir im Schnee. Unser Geländefahrzeug versank, und wir konnten uns nur noch mit Mühe zu Fuß vorwärts kämpfen, um diesen einmaligen Moment zu filmen."

      Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt.

      Film von Michael Schlamberger

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