• 05.10.2022
      06:15 Uhr
      Bangladesch Surferinnen setzen ein Zeichen | arte
       

      Im äußersten Südosten von Bangladesch, nahe der Grenze zu Myanmar, liegt der bei in- und ausländischen Touristen beliebte Badeort Cox's Bazar. Sein Strand ist mit über 120 Kilometern einer der längsten der Welt. In dem riesigen benachbarten Slum träumen vier junge Mädchen von der Freiheit und davon, dem örtlichen Surfclub beizutreten. Ihr Leben ist geprägt von Armut, Gewalt und Fremdbestimmtheit. Doch das Surfen lässt sie träumen und daran glauben, dass Träume auch Wirklichkeit werden können.

      Mittwoch, 05.10.22
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Im äußersten Südosten von Bangladesch, nahe der Grenze zu Myanmar, liegt der bei in- und ausländischen Touristen beliebte Badeort Cox's Bazar. Sein Strand ist mit über 120 Kilometern einer der längsten der Welt. In dem riesigen benachbarten Slum träumen vier junge Mädchen von der Freiheit und davon, dem örtlichen Surfclub beizutreten. Ihr Leben ist geprägt von Armut, Gewalt und Fremdbestimmtheit. Doch das Surfen lässt sie träumen und daran glauben, dass Träume auch Wirklichkeit werden können.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Elizabeth D' Costa

      Im äußersten Südosten von Bangladesch, nahe der Grenze zu Myanmar, liegt der bei in- und ausländischen Touristen beliebte Badeort Cox's Bazar. Sein Strand ist mit über 120 Kilometern einer der längsten der Welt. In dem riesigen benachbarten Slum träumen vier junge Mädchen von der Freiheit und davon, dem örtlichen Surfclub beizutreten. Ihr Leben ist geprägt von Armut, Gewalt und Fremdbestimmtheit. Doch das Surfen lässt sie träumen und daran glauben, dass Träume auch Wirklichkeit werden können. Das Surfen hat sie gelehrt, für eine Sache zu kämpfen, obwohl es in der patriarchalischen Gesellschaft Bangladeschs alles andere als normal ist, dass junge Frauen surfen gehen und sich dafür stark machen, ihre Zukunft selbst in die Hand zunehmen.

      Die kanadische Filmemacherin Elizabeth D' Costa hat drei Jahre lang vier junge Mädchen aus dem ärmsten Viertel von Cox's Bazar begleitet, deren Traum von Freiheit in ihrer Begeisterung für das Surfen zum Ausdruck kommt. Der Film vermittelt die Freude der Protagonistinnen beim Wellenreiten an einem Sonnentag. Und er gibt Einblick in die komplexen Probleme, die mit Armut und Geschlechterdiskriminierung in einer patriarchalischen, von Traditionen geprägten Gesellschaft einhergehen. Die gewaltigen Herausforderungen familiärer und sozialer Zwänge bestärken die vier Mädchen jedoch nur in ihrem Willen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Rashed Alam, der Gründer des Surfclubs, unterstützt die jungen Surf-Pionierinnen nach Kräften: Er bemüht sich, ihnen die Teilnahme an Wettkämpfen zu ermöglichen und Sponsoren für den Club zu finden. Die Dokumentation zeigt, wie die Mädchen im Laufe der dreijährigen Dreharbeiten heranwachsen, sich weiterentwickeln und sich von ständigen Konflikten mit Eltern oder Nachbarn nicht entmutigen lassen. Dabei wird deutlich, dass ein Sport wie das Surfen das Potenzial hat, das Leben einer ganzen Generation junger Frauen in Bangladesch zu ändern.

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      Mittwoch, 05.10.22
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

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