• 02.10.2022
      23:45 Uhr
      Violeta Parra Meets Jazz Musik Frankreich 2020 | arte
       

      "Violeta Parra Meets Jazz" ist die Begegnung zwischen zwei Welten, zwei Kontinenten und zwei Epochen. Das Konzert verbindet den lateinamerikanischen Folk der 60er Jahre mit subtilstem heutigem Jazz.
      Nach den Arrangements des französischen Pianisten Thomas Enhco und des Tenors Emiliano Gonzalez Toro bieten die Musiker Neuinterpretationen von Parras Liedern in einer Orchestrierung, die Jazzinstrumente (Piano, Kontrabass, Trompete) mit typisch lateinamerikanischen (Schlagzeug, Cuatro, Gesang) vereint.

      Sonntag, 02.10.22
      23:45 - 00:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      "Violeta Parra Meets Jazz" ist die Begegnung zwischen zwei Welten, zwei Kontinenten und zwei Epochen. Das Konzert verbindet den lateinamerikanischen Folk der 60er Jahre mit subtilstem heutigem Jazz.
      Nach den Arrangements des französischen Pianisten Thomas Enhco und des Tenors Emiliano Gonzalez Toro bieten die Musiker Neuinterpretationen von Parras Liedern in einer Orchestrierung, die Jazzinstrumente (Piano, Kontrabass, Trompete) mit typisch lateinamerikanischen (Schlagzeug, Cuatro, Gesang) vereint.

       

      Stab und Besetzung

      Klavier, Violine, Gesang Thomas Enhco
      Gesang Emiliano Gonzalez Toro
      Gesang Pancho Gonzalez
      Gesang Paloma Pradal
      Gesant Mathilde Etienne
      Trompete, Flügelhorn David Enhco
      Kontrabass Jérémy Bruyère
      Schlagzeug Edwin Sanz
      Cuatro, Gitarre Leo Rondon
      Regie Colin Laurent

      Violeta Parra ist ein Mythos. Ihr Leben, ihr Werk und ihre Persönlichkeit faszinieren das Publikum noch heute, mehr als 50 Jahre nach ihrem tragischen Tod.

      Die Künstlerin fuhr kreuz und quer durch Chile, um die vergessenen Volkslieder ihrer Heimat aufzuspüren. So wurde sie zur unermüdlichen Botschafterin einer authentischen Kultur.

      Singen, schreiben, Harfe und Gitarre spielen, das alles erlernte sie autodidaktisch. Ihre ungekünstelte Stimme prägte nachhaltig die Geschichte des lateinamerikanischen und internationalen Liedes: Ohne Violeta Parra gäbe es keine Joan Baez und keinen Bob Dylan! Mit der Wiederentdeckung, der kreativen Aneignung und Verbreitung des traditionellen chilenischen Liedguts war sie eine Vorreiterin des Folk-Genres, das in den 1960er Jahren sehr populär wurde.

      Nach den Arrangements des französischen Pianisten Thomas Enhco und des Tenors Emiliano Gonzalez Toro bieten die Musiker Neuinterpretationen von Parras Liedern in einer Orchestrierung, die Jazzinstrumente (Piano, Kontrabass, Trompete) mit typisch lateinamerikanischen (Schlagzeug, Cuatro, Gesang) vereint.

      Die Aufzeichnung des Konzerts mit Publikum erfolgte an einem frühherbstlichen Abend in einer gemütlichen Strandbar des Beckens von Arcachon, mit Blick auf das Spiel der Gezeiten und den Sonnenuntergang. Auf dem Programm stehen so bekannte Stücke wie "Volver a los 17", "Según el favor del viento" - und der zur internationalen Hymne avancierte Song "Gracias a la vida".

      Violeta Parras Lieder sind unvergänglich: Ihre Schönheit ist nicht in Stein gemeißelt, sondern gründet auf das Wunder der unaufhörlichen Erneuerung. Die Stücke scheinen geschrieben zu sein, um neu erfunden zu werden. Die heutige Generation vertieft sich mit derselben Freude wie die vorherige in diese ausdrucksstarke Musik, sieht sie mit anderen Augen und verleiht ihr so einen frischen, neuen Sound.

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