• 02.10.2022
      09:30 Uhr
      27 - Das europäische Magazin Moderation: Nora Hamadi und Corentin Chrétien Droz | arte
       

      Im Jahr 2021 stammten 45 Prozent der Erdgasimporte der Europäischen Union aus Russland. Doch seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist russisches Gas zum Symbol für diesen Konflikt geworden. Die europäischen Sanktionen haben allerdings schwerwiegende Konsequenzen für die eigene Energieversorgung. Wie werden die Bürgerinnen und Bürger der EU den kommenden Winter überstehen? Sind ausreichend eigene Energiequellen vorhanden, um die Menschen vor der Kälte zu schützen? Wird es zu Stromausfällen kommen? Öl, Kohle, Atomkraft, erneuerbare Energien: Findet Europa eine nachhaltige Alternative zum russischen Gas?

      Sonntag, 02.10.22
      09:30 - 10:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Im Jahr 2021 stammten 45 Prozent der Erdgasimporte der Europäischen Union aus Russland. Doch seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist russisches Gas zum Symbol für diesen Konflikt geworden. Die europäischen Sanktionen haben allerdings schwerwiegende Konsequenzen für die eigene Energieversorgung. Wie werden die Bürgerinnen und Bürger der EU den kommenden Winter überstehen? Sind ausreichend eigene Energiequellen vorhanden, um die Menschen vor der Kälte zu schützen? Wird es zu Stromausfällen kommen? Öl, Kohle, Atomkraft, erneuerbare Energien: Findet Europa eine nachhaltige Alternative zum russischen Gas?

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Nora Hamadi
      Corentin Chrétien Droz

      Im Jahr 2021 stammten 45 % der Erdgasimporte der Europäischen Union aus Russland. Doch seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist russisches Gas zum Symbol für diesen Konflikt geworden. Die europäischen Sanktionen haben allerdings schwerwiegende Konsequenzen für die eigene Energieversorgung. Wie werden die Bürgerinnen und Bürger der EU den kommenden Winter überstehen? Sind ausreichend eigene Energiequellen vorhanden, um die Menschen vor der Kälte zu schützen? Wird es zu Stromausfällen kommen? Öl, Kohle, Atomkraft, erneuerbare Energien: Findet Europa eine nachhaltige Alternative zum russischen Gas?

      Darüber debattieren drei Gäste mit unterschiedlichen Standpunkten: Eirik Wærness ist Senior Vice President und Chefökonom von Equinor, dem größten Öl-Energieunternehmen Norwegens. Seiner Meinung nach brauchen wir weiterhin Gas und fossile Brennstoffe. Um die Preise nicht in die Höhe zu treiben, müssten wir sogar noch mehr produzieren.

      Dagegen hält Thomas Pellerin-Carlin vom Jacques Delors Energy Center: Seiner Ansicht nach ist unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein Resultat der Politik von gestern. Er pocht auf eine Neuausrichtung unseres Energieverbrauchs.

      Karin Abram, Leiterin für Soziales und Anwaltschaft der Caritas Österreich, einer Organisation, die sich gegen Armut und sozialen Ausschluss einsetzt, spricht sich für Maßnahmen aus, um Haushalte in prekären Lebenslagen vor der Energiearmut zu bewahren.

      Einspieler zwischen den Diskussionen zeigen neun Europäerinnen und Europäer, die das Thema im Vorfeld der Sendung per Videokonferenz diskutierten. Die Reportage führt nach Deutschland, wo Behörden auf eine Energiequelle der Zukunft setzen: grünen Wasserstoff.

      Zum Schluss spricht Nora Hamadi mit dem auf den Energiewandel spezialisierten Philosophen Dominique Bourg. Gemeinsam machen sie sich Gedanken zu einem Begriff, der in Frankreich seit diesem Jahr in aller Munde ist: Energie-Nüchternheit.

      Neu auf ARTE: ARTE startet ein neues Magazin mit europäischem Blickwinkel und bürgernaher Ausrichtung. Die Sendung wird jeden Sonntag ausgestrahlt.

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