• 27.09.2022
      04:30 Uhr
      Welche Macht haben Gedanken? 42 - Die Antwort auf fast alles | arte
       

      Ob man will oder nicht, ständig rast ein Gedanke durch den Kopf. Sogar wenn man versucht, an nichts zu denken oder beim Schlafen. Und obwohl schon seit über 5.000 Jahren daran geforscht wird, ist noch immer nicht klar, wie ein Gedanke entsteht und was das genau ist. Denn der Gedanke an sich, der ist nicht greifbar, messbar oder fassbar. Aber wie kann das Gehirn Bilder oder eine „Stimme im Kopf“ erzeugen?
      Während man noch dabei ist, zu verstehen, wie Gedanken entstehen und wie der Mensch ihre Macht für sich nutzen kann, ermöglichen es Neurotechnologien schon, sie gezielt zu manipulieren.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 27.09.22
      04:30 - 05:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 04:25

      Ob man will oder nicht, ständig rast ein Gedanke durch den Kopf. Sogar wenn man versucht, an nichts zu denken oder beim Schlafen. Und obwohl schon seit über 5.000 Jahren daran geforscht wird, ist noch immer nicht klar, wie ein Gedanke entsteht und was das genau ist. Denn der Gedanke an sich, der ist nicht greifbar, messbar oder fassbar. Aber wie kann das Gehirn Bilder oder eine „Stimme im Kopf“ erzeugen?
      Während man noch dabei ist, zu verstehen, wie Gedanken entstehen und wie der Mensch ihre Macht für sich nutzen kann, ermöglichen es Neurotechnologien schon, sie gezielt zu manipulieren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Romy Steyer

      Wie Gedanken entstehen, ist immer noch eines der größten Rätsel der Wissenschaft. Doch bereits seit der Antike ist bekannt, dass sie einen enormen Einfluss auf die Gesundheit haben. Damals nannte man es noch „Einbildungskraft“, aber seitdem Forschende wie die Neurowissenschaftlerin Ulrike Bingel vom Universitätsklinikum Essen den Placeboeffekt durch bildgebende Verfahren sichtbar machen können, ist das Interesse an menschlicher Gedankenmacht explodiert.

      Gedanken wirken auf den Körper. Für die Psychologin Ellen Langer sind sie sogar die stärkste Medizin. In zahlreichen Experimenten wies sie nach, dass Gedanken den Blutzuckerspiegel beeinflussen, beim Abnehmen helfen und sogar messbar verjüngen können. Allerdings sind Gedanken schwer zu kontrollieren: Der Großteil ist unbewusst und durch alte Denkmuster geprägt.

      Während man noch dabei ist zu verstehen, wie der Mensch ihre Macht für sich nutzen kann, ist man seit ein paar Jahren in der Lage, die Gedankenkraft durch Neurotechnologien zu erhöhen. Der brasilianische Arzt und Neurowissenschaftler Miguel Nicolelis war der Erste, der eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer herstellte und so einer Ratte dazu verhalf, Dinge außerhalb ihres Körpers zu bewegen. Mittlerweile kann man auf ähnliche Weise sogar Flugzeuge steuern. Allerdings können Gedanken über Neurotechnologie auch manipuliert werden. Wer passt darauf auf, dass sie frei bleiben?

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