• 26.09.2022
      23:45 Uhr
      Inner Lines Frankreich/Belgien 2021 | arte
       

      Mit diesem neuen, im 16-mm-Format gedrehten Dokumentarfilm setzt Pierre-Yves Vandeweerd sein engagiertes künstlerisches und politisches Werk fort. Für seinen Film hat er die Gebiete um den Berg Ararat entlang der sogenannten Inner Lines durchstreift. In der Militärsprache sind solche Inner Lines Ausweichrouten, die sich zwar in der Nähe der feindlichen Linien befinden, aber der Kontrolle entzogen sind und eine Flucht ermöglichen. Diese Ausweichrouten werden von Kurieren und ihren Brieftauben genutzt, um die durch die kriegerischen Konflikte verstreuten Gemeinschaften miteinander zu verbinden.

      Montag, 26.09.22
      23:45 - 01:10 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Original mit Untertitel Stereo

      Mit diesem neuen, im 16-mm-Format gedrehten Dokumentarfilm setzt Pierre-Yves Vandeweerd sein engagiertes künstlerisches und politisches Werk fort. Für seinen Film hat er die Gebiete um den Berg Ararat entlang der sogenannten Inner Lines durchstreift. In der Militärsprache sind solche Inner Lines Ausweichrouten, die sich zwar in der Nähe der feindlichen Linien befinden, aber der Kontrolle entzogen sind und eine Flucht ermöglichen. Diese Ausweichrouten werden von Kurieren und ihren Brieftauben genutzt, um die durch die kriegerischen Konflikte verstreuten Gemeinschaften miteinander zu verbinden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Pierre-Yves Vandeweerd

      In der Militärsprache sind sogenannte Inner Lines Ausweichrouten, die sich zwar in der Nähe der feindlichen Linien befinden, aber der Kontrolle entzogen sind und eine Flucht ermöglichen. Rund um den Berg Ararat, in der Türkei und in Armenien, nutzen Kuriere und ihre Brieftauben diese parallelen Wege, um mit Gemeinschaften in Kriegsgebieten in Kontakt zu bleiben.
      Bei ihren Streifzügen treffen sie auf Jesiden, die vor dem IS geflohen sind und in türkischen Durchgangslagern Zuflucht gefunden haben. Daneben begegnen sie den letzten Zeitzeugen des Völkermords an den Armeniern. Sie durchstreifen auch das vom Krieg zerstörte Bergkarabach, um dort trauernde Familien zu begleiten.
      Männer und Frauen berichten von dem, was sie erlitten haben, von ihren zerbrochenen Existenzen, vom Kampf des Lebens gegen den Tod. Aus ihren Erzählungen klingt vor allem die Gewalt, die Menschen anderen Menschen zufügen - eine Gewalt, die unauslöschlich zu sein scheint.

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