• 15.08.2022
      06:30 Uhr
      Eine Reise am Mittelmeer Israel | arte
       

      Sineb El Masrar und Jaafar Abdul Karim haben zehn Länder in rund zwei Jahren bereist. Es ist eine Reise zu den Menschen und ihren Träumen.
      Das nächste Ziel ist Israel, Heimat für Juden, Muslime und Christen. In Haifa besucht Sineb El Masrar eine Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde und in Tel Aviv eine Synagoge, wo die Kantorin Romina Reisin sie ins Judentum einführt. In der Altstadt von Jaffa streift sie durch hippe Läden und in Akko lernt Sineb einen Mann mit eigenem Palast kennen. In Hadera erfährt sie, wie der Wüstenstaat den akuten Wassermangel bekämpfen will, und leistet zusammen mit jüdischen Rabbinern Erntehilfe im Westjordanland.

      Montag, 15.08.22
      06:30 - 06:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Sineb El Masrar und Jaafar Abdul Karim haben zehn Länder in rund zwei Jahren bereist. Es ist eine Reise zu den Menschen und ihren Träumen.
      Das nächste Ziel ist Israel, Heimat für Juden, Muslime und Christen. In Haifa besucht Sineb El Masrar eine Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde und in Tel Aviv eine Synagoge, wo die Kantorin Romina Reisin sie ins Judentum einführt. In der Altstadt von Jaffa streift sie durch hippe Läden und in Akko lernt Sineb einen Mann mit eigenem Palast kennen. In Hadera erfährt sie, wie der Wüstenstaat den akuten Wassermangel bekämpfen will, und leistet zusammen mit jüdischen Rabbinern Erntehilfe im Westjordanland.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nadja Frenz

      Sineb El Masrar reist zum ersten Mal nach Israel, Heimat für Juden, Muslime und Christen. In Tel Aviv besucht sie eine Synagoge. In der konservativen Gemeinde trifft sie die Kantorin Romina Reisin. Traditionell sind die Vorbeter in jüdischen Gotteshäusern Männer, Romina Reisin ist noch eine Ausnahme.
      Weiter geht es nach Akko, einst eine mächtige Hafenstadt am Mittelmeer. Überall hat das Osmanische Reich hier seine Spuren hinterlassen, auch in einem Palast. Sineb El Masrar lernt seinen Besitzer kennen: Uri Jeremias. Er hat das 1.500 Jahre alte Gebäude mühevoll restauriert und zu einem Hotel umgebaut.

      Auf dem Weg nach Haifa trifft die Moderatorin Boris Liberman, Technikchef einer der größten Entsalzungsanlagen des Landes - der Hadera Desalination Plant. Er erklärt ihr, wie der kleine Wüstenstaat den chronischen Wassermangel bekämpfen will.
      In Haifa leben die meisten Muslime des Landes. Sineb El Masrar interessiert besonders die Ahmadiyya-Gemeinde, eine Art Reformgemeinde. Imam Muhammad Sharif Odeh erzählt ihr, wie eine friedliche Koexistenz mit Juden und Muslimen möglich ist.

      Mit der marokkanischstämmigen Sängerin Neta Elkayam tauscht sich Sineb El Masrar über das Aufwachsen in einem anderen Land aus und lauscht ihrem Konzert in Haifas Altstadt. Mit vertrauten Klängen im Ohr reist sie am nächsten Morgen ins Westjordanland. Zusammen mit den "Rabbis for Human Rights" leistet sie Erntehilfe bei einer palästinensischen Familie. Diese Organisation jüdischer Rabbiner setzt sich für die Menschenrechte unabhängig von Glauben, Nationalität und Geschlecht ein.

      Seit der Antike war das Mittelmeer eine der wichtigsten Handelsrouten. Heute ist es eher eine Grenze zwischen Europa und Afrika. Was verbindet die unterschiedlichen Kulturen? Welche Geschichte haben wir gemeinsam? Antworten auf diese und andere Fragen suchen die Journalisten Sineb El Masrar und Jaafar Abdul Karim. Sie haben zehn Länder in rund zwei Jahren bereist. Innerhalb dieser Zeit ist vieles passiert. In einigen Ländern gab es politische und wirtschaftliche Umbrüche. Und obendrein die weltweite Corona-Pandemie. Es ist eine Reise zu den Menschen und ihren Träumen: „Eine Reise am Mittelmeer“.

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