• 12.08.2022
      17:20 Uhr
      Eine Reise am Mittelmeer Marokko | arte
       

      Das letzte Ziel der Reise heißt: Marokko. Sineb El Masrar zeigt ihrem Kollegen Jaafar Abdul Karim das Land ihrer Eltern. Gemeinsam streifen sie durch die Altstadt von Tanger und besuchen einen Wochenmarkt, auch Souk genannt. Danach reist El Masrar einige Tage alleine weiter. Sie trifft eine Tierschützerin, packt in einer Frauenkooperative mit an und lauscht in Chefchaouen den berühmten Hadra-Sängerinnen. Und immer wieder stößt sie auf fortschrittliche Versuche: Das Königreich strebt die Energiewende an - ein rein marokkanisches E-Auto ist in der Entwicklung.

      Freitag, 12.08.22
      17:20 - 17:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Das letzte Ziel der Reise heißt: Marokko. Sineb El Masrar zeigt ihrem Kollegen Jaafar Abdul Karim das Land ihrer Eltern. Gemeinsam streifen sie durch die Altstadt von Tanger und besuchen einen Wochenmarkt, auch Souk genannt. Danach reist El Masrar einige Tage alleine weiter. Sie trifft eine Tierschützerin, packt in einer Frauenkooperative mit an und lauscht in Chefchaouen den berühmten Hadra-Sängerinnen. Und immer wieder stößt sie auf fortschrittliche Versuche: Das Königreich strebt die Energiewende an - ein rein marokkanisches E-Auto ist in der Entwicklung.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nadja Frenz

      Was im Libanon begann, endet in Marokko: die zehnteilige Reise entlang am südlichen Mittelmeer. In dieser Folge zeigt Sineb El Masrar ihrem Kollegen Jaafar Abdul Karim das Land ihrer Vorfahren. Denn ihre Wurzeln liegen in Marokko, genauer in Tanger. Gemeinsam erfreuen sich die beiden an den Gerüchen des Souks, wo es nach Gewürzen und Weihrauch riecht und besuchen die Altstadt von Tanger.

      Danach reist El Masrar einige Tage alleine weiter und besucht Salima Kadaoui, die seit 2013 Hayat leitet. Die Organisation kümmert sich um Straßentiere in Not. Weiter geht es nach Al Hoceïma. Hier ist sie mit Abdelhamid Raiss verabredet, der sich seit Kindestagen für die Geschichte der spanisch geprägten Stadt begeistert.

      In Chefchaouen, der „blauen“ Stadt, lauscht Sineb El Masrar Hadra-Sängerinnen, die sich mühsam das Recht erkämpft haben, öffentlich singen zu dürfen. Sie machten den weiblichen Sufi-Gesang über die Grenzen Marokkos weltberühmt. Und Marokko setzt auch bei anderen Dingen auf Fortschritt: Das Königreich strebt die Energiewende an. Bis 2030 will es seinen Strom zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewinnen. Noch ist das rein marokkanische E-Auto ein Entwicklungsprojekt. Doch die Maschinenbauerin Kawtar Benabdelaziz sieht die Zukunft in der E-Mobilität.

      Zurück in Tanger erinnern sich El Masrar und Abdul Karim an ihre Reise am Mittelmeer und sind sich einig: Rund um das Mittelmeer brodelt ein Schmelztiegel der Kulturen - ein großartiger, unverwechselbarer Mix aus europäischen, arabischen und afrikanischen Zutaten. Und gerade in dieser Diversität liegt der Reichtum der Region.

      Seit der Antike war das Mittelmeer eine der wichtigsten Handelsrouten. Heute ist es eher eine Grenze zwischen Europa und Afrika. Was verbindet die unterschiedlichen Kulturen? Welche Geschichte haben wir gemeinsam? Antworten auf diese und andere Fragen suchen die Journalisten Sineb El Masrar und Jaafar Abdul Karim. Sie haben zehn Länder in rund zwei Jahren bereist. Innerhalb dieser Zeit ist vieles passiert. In einigen Ländern gab es politische und wirtschaftliche Umbrüche. Und obendrein die weltweite Corona-Pandemie. Es ist eine Reise zu den Menschen und ihren Träumen: „Eine Reise am Mittelmeer“.

      Das letzte Ziel der Reise heißt: Marokko. Sineb El Masrar zeigt ihrem Kollegen Jaafar Abdul Karim das Land ihrer Eltern. Gemeinsam streifen sie durch die Altstadt von Tanger und besuchen einen Wochenmarkt, auch Souk genannt. Danach reist El Masrar einige Tage alleine weiter. Sie trifft eine Tierschützerin, packt in einer Frauenkooperative mit an und lauscht in Chefchaouen den berühmten Hadra-Sängerinnen. Und immer wieder stößt sie auf fortschrittliche Versuche: Das Königreich strebt die Energiewende an - ein rein marokkanisches E-Auto ist in der Entwicklung. Von Tanger aus blicken El Masrar und Abdul Karim zurück auf ihre Reise am Mittelmeer. Und sind sich einig: In der Diversität liegt der Reichtum der Region.

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