• 10.08.2022
      01:55 Uhr
      Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen Spielfilm Frankreich 1956 (Un condamné à mort s'est échappé ou Le vent souffle où il veut) | arte
       

      Lyon, 1943: Nachdem der französische Leutnant Fontaine wegen Spionage verurteilt wurde, hat er nur eines im Kopf: ausbrechen. Im Gefängnis macht er die Bekanntschaft der anderen Insassen, die allesamt ihre Hoffnung auf ein Entkommen verloren haben. Geplagt von der Einsamkeit, der Tatenlosigkeit, dem stillen Warten auf den Tod, hält der Leutnant, der erschossen werden soll, an der Idee von der Flucht fest.

      Basierend auf wahren Begebenheiten, schildert der Film detailliert jeden Schritt, der schließlich zur gelungenen Flucht führt.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10.08.22
      01:55 - 03:30 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      VPS 01:45
      Stereo

      Lyon, 1943: Nachdem der französische Leutnant Fontaine wegen Spionage verurteilt wurde, hat er nur eines im Kopf: ausbrechen. Im Gefängnis macht er die Bekanntschaft der anderen Insassen, die allesamt ihre Hoffnung auf ein Entkommen verloren haben. Geplagt von der Einsamkeit, der Tatenlosigkeit, dem stillen Warten auf den Tod, hält der Leutnant, der erschossen werden soll, an der Idee von der Flucht fest.

      Basierend auf wahren Begebenheiten, schildert der Film detailliert jeden Schritt, der schließlich zur gelungenen Flucht führt.

       

      Lyon, 1943: Zweiter Weltkrieg. Der französische Leutnant Maurice Fontaine sitzt wegen Spionage in einem Wehrmachtsgefängnis. Bereits zu Beginn des Films wagt er einen Fluchtversuch, der misslingt. Besessen von der Idee, zu entkommen, sucht er verzweifelt nach Mitteln und Wegen. Unterdessen macht er die Bekanntschaft der anderen Insassen. Kaum einer hat überhaupt noch einen Funken Hoffnung auf ein Entkommen. Je mehr ihm die Hoffnungslosigkeit der anderen klar wird, desto hartnäckiger verfolgt Fontaine sein Ziel und nutzt jedes Mittel, jede Gelegenheit aus, um die Tür zur Freiheit ein Stück zu öffnen. Dabei verhält er sich so unauffällig wie möglich. Als der Tag der Hinrichtung naht, stecken die Deutschen den erst 16-jährigen Jost in seine Zelle. Der Leutnant kann sich nicht sicher sein, ob er dem Jungen seinen Fluchtplan anvertrauen kann oder ob er es vielleicht mit einem Spion zu tun hat. Lange abwartend, geht er zuletzt das große Risiko ein und weiht Jost ihn in seinen Plan ein. Wird ihnen die gemeinsame Flucht gelingen?

      Der Film lief 1957 in Cannes im Wettbewerb. Robert Bresson wurde mit dem Regiepreis ausgezeichnet.

      Robert Bresson (1901-1999) war ein französischer Filmregisseur, berühmt für seine minimalistischen Filme, die um existenzielle und spirituelle Themen kreisen. Bresson, der vom Jansenismus, einer katholischen Reformbewegung des 17. und 18. Jahrhunderts, beeinflusst gewesen sein soll, stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sich schuldig gemacht haben - und vielleicht doch auf etwas wie Gnade hoffen dürfen. Dominante Motive seiner Filme sind Nüchternheit, Reinheit, Schlichtheit und letztlich Abstraktion. Ein Asket des Kinos.

      Seit dem Jahr 2000 vergibt der Vatikan beim Filmfestival von Venedig einen nach Bresson benannten Preis (Premio Bresson) an einen Regisseur oder eine Regisseurin, dessen oder deren Werke “durch ihre Aufrichtigkeit und Intensität für die Suche nach dem spirituellen Sinn des Lebens bedeutsam sind”.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10.08.22
      01:55 - 03:30 Uhr (95 Min.)
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