• 28.05.2022
      02:40 Uhr
      Oasen Mexiko, unter den Palmen von Los Comondú | arte
       

      Ein Garten Eden im Wilden Westen, eine Oase in Amerika - Los Comondú ist eine von 120 Oasen, die in der 1.200 Kilometer langen Wüste im mexikanischen Niederkalifornien liegen. Hier regnet es nur wenige Tage im Jahr und die Temperatur erreicht bis zu 50 Grad Celsius. Dennoch fließt in Los Comondú Wasser, so dass es den aus Europa stammenden Erstbesiedlern gelang, diesen Teil Amerikas zu erobern - und sogar das Wunder zu vollbringen, Wein in der Wüste anzubauen.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 28.05.22
      02:40 - 03:20 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Ein Garten Eden im Wilden Westen, eine Oase in Amerika - Los Comondú ist eine von 120 Oasen, die in der 1.200 Kilometer langen Wüste im mexikanischen Niederkalifornien liegen. Hier regnet es nur wenige Tage im Jahr und die Temperatur erreicht bis zu 50 Grad Celsius. Dennoch fließt in Los Comondú Wasser, so dass es den aus Europa stammenden Erstbesiedlern gelang, diesen Teil Amerikas zu erobern - und sogar das Wunder zu vollbringen, Wein in der Wüste anzubauen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stéphane Jacques

      Ein Garten Eden im Wilden Westen, eine Oase in Amerika: Los Comondú ist eine von 120 Oasen, die in der 1.200 Kilometer langen Wüste im mexikanischen liegen. Hier regnet es nur wenige Tage im Jahr und die Temperatur erreicht bis zu 50 Grad Celsius. Der Name Kalifornien könnte übrigens von dieser Wüstengegend herrühren: Das lateinische „Calida fornax“ bedeutet „heißer Ofen“.

      Die ersten Siedler kamen nicht des Goldes wegen hierher, sondern auf der Suche nach Wasser. Behausungen entstanden hier bereits vor rund 300 Jahren, lange vor den Goldräuschen.

      Die ersten Bewohner von Los Comondú waren Europäer. Heute gewinnt die Oase, die lange Zeit isoliert und relativ unbekannt war, an Aufmerksamkeit. Wissenschaftler sind fasziniert von diesem Eldorado, in dem Wasser zu Wein wird - denn genau das geschieht in Los Comondú. Heute bewohnen Cowboys und Weinbauern dieses Kleinod in der Wüste.

      In Zeiten des Klimawandels können Oasen als Vorbilder dienen. Wie gelang es den Menschen, sich den extremen Temperaturen in diesem kleinen Paradies anzupassen?

      Oasen sind üppige Gärten Eden inmitten der Wüste und mehr als nur ein „Geschenk“ der Natur: Ihre Ökosysteme zeugen vom Wissen und Können jener Menschen, die sie vor langer Zeit gestaltet haben. Heute versuchen deren Nachfahren, diese empfindlichen und fragilen Systeme an aktuelle Bedingungen anzupassen.

      Oasen gelten seit langem als Vorboten für Störungen unseres Planeten. Eine junge Generation von Forschenden und Dorfbewohnern sieht in ihnen die Möglichkeit, neue Lösungen für die Zukunft zu erproben.

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