• 28.05.2022
      00:00 Uhr
      Tracks Oddly Satisfying / Masharu / Vivienne Dick / Ikoqwe | arte
       

      Themen:

      • Oddly Satisfying
      • Masharu
      • Vivienne Dick
      • Ikoqwe

      Nacht von Freitag auf Samstag, 28.05.22
      00:00 - 00:35 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Oddly Satisfying
      • Masharu
      • Vivienne Dick
      • Ikoqwe

       

      Stab und Besetzung

      Produktion PROGRAM 33
      • Oddly Satisfying

      Manche gönnen sich nach einem stressigen Tag eine Massage, andere sehen sich Oddly Satisfying Videos an. Die „eigentümlich befriedigenden“, entspannenden und hypnotisierenden Clips entstanden 2013 auf Reddit. Zuerst waren es Aufnahmen von kleinen alltäglichen Dingen, die zur Perfektion gebracht wurden. Heute hantieren, pressen, schneiden und zerdrücken Künstlerinnen und Influencer, was das Zeug hält - zum größten Vergnügen ihres Publikums. Auf TikTok wurde Charlotte Martel durch ihre irritierend beruhigende Kerzenherstellung zum Star. Wenn die Türkin Tuba Geçkil gemäß ihrem Motto „Everything Is Cake“ Sandalen zerschneidet, darf man sich auf Kuchen freuen. Auf dem Kanal Hydraulic Press Channel schließlich sehen hunderte Millionen Menschen dabei zu, wie eine Billardkugel zermalmt wird.

      • Masharu

      Masharu isst Erde - schon von Kindheit an. Geophagie, die im Westen als Essstörung behandelt wird, ist in zahlreichen Ländern eine alltägliche Praxis. Seit 2016 bereist der/die in Amsterdam lebende, 37-jährige russische Mathematiker/in und Künstler/in die Welt, um Proben von essbarer Erde zu sammeln. Bei der Ars Electronica präsentierte Masharu im September das „Museum of Edible Earth“.

      • Vivienne Dick

      1978 legte Vivienne Dick die ersten revolutionären Grundlagen für das No-Wave-Cinema. Die New Yorker Filmströmung löste sich von Regeln und Techniken, um sich beim Filmemachen einzig auf den Instinkt und die vorhandenen Mittel zu konzentrieren. Die Irin kam mit 24 Jahren nach New York und filmte in den Clubs der Lower East Street ihre ersten Begegnungen mit den tonangebenden Figuren der New Yorker Punkszene. Seither sind die Spontaneität der Laiendarstellerinnen und -darsteller, freie Kamerabewegungen, die Aufhebung der Grenze zwischen Dokumentarfilm und Fiktion und kompromisslose Übergänge zum Markenzeichen ihrer Filme geworden.

      • Ikoqwe

      Begegnung der dritten Art mit Ikoqwe: Die Formation besteht aus zwei „Aliens mit Gedächtnisverlust“, die von Kopf bis Fuß eingewickelt sind. Hinter den Verbänden verbergen sich zwei bekannte britische Musiker: Iko, der Rapper und Aktivist Ikonoklasta und Coqwe alias Drummer Batida. Sie kombinieren ihren Rap mit Soundspuren aus den Archiven der International Library of African Music und mit Ausschnitten aus TV- und Radioaufzeichnungen. Das alles auf Portugiesisch, Englisch, Umbundu und in angolanischem Slang.

      Das wöchentliche TV- und Webmagazin zur Popkultur zeigt Reportagen über aktuelle Musik, Geek-Kultur, Kino und künstlerische Strömungen jenseits ausgetretener Pfade.

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