• 27.11.2021
      20:15 Uhr
      Kaiserspiel in Versailles arte
       

      Vor 150 Jahren wird im Spiegelsaal von Versailles der erste deutsche Kaiser proklamiert. Eine historische Zäsur. Aber was spielt sich damals hinter den Kulissen ab?
      Der Film erzählt die Reichsgründung 1871 als fesselndes Polit-Drama. Wer sind neben Bismarck die maßgeblichen Kräfte und Akteure auf dem Weg zur deutschen Einigung? Welche Widerstände gilt es zu überwinden, innerhalb und außerhalb Deutschlands? Welche Rolle spielen die Fürsten, welche das Volk?

      Samstag, 27.11.21
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Vor 150 Jahren wird im Spiegelsaal von Versailles der erste deutsche Kaiser proklamiert. Eine historische Zäsur. Aber was spielt sich damals hinter den Kulissen ab?
      Der Film erzählt die Reichsgründung 1871 als fesselndes Polit-Drama. Wer sind neben Bismarck die maßgeblichen Kräfte und Akteure auf dem Weg zur deutschen Einigung? Welche Widerstände gilt es zu überwinden, innerhalb und außerhalb Deutschlands? Welche Rolle spielen die Fürsten, welche das Volk?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christian Twente

      Vor 150 Jahren wurde im Spiegelsaal von Schloss Versailles das Deutsche Kaiserreich proklamiert. Der Film rekonstruiert die dramatischen Wochen von September 1870 (Schlacht von Sedan) bis zum 18. Januar 1871, als der preußische König Wilhelm I. zum deutschen Kaiser ausgerufen wurde.

      Der Film erzählt, wie zielstrebig Otto von Bismarck die Zustimmung der deutschen Fürsten zur Einigung Deutschlands erwirkte, und führt vor Augen, wie das französische Kaiserreich unter Napoleon III. zusammenbrach. Während Napoleon als Gefangener in Kassel weilte, fand Bismarck in der französischen Anarchistin Louise Michel eine todesmutige Gegenspielerin im belagerten Paris. Es folgte ein dramatisches Ringen um Macht, Einheit und Freiheit, und große politische Entscheidungen nahmen ihren Lauf.

      Die Spielhandlung des Dokudramas beleuchtet den historischen Wendepunkt aus mehreren Perspektiven und wird durch dokumentarische Elemente ergänzt.

      Den Erzählrahmen bildet ein szenischer Dialog: Auf Schloss Arenenberg in der Schweiz treffen sich Eugénie, die Witwe Kaiser Napoleons, und Luise von Baden, Tochter von Kaiser Wilhelm I.

      Vor dem Hintergrund der Verhandlungen zum Versailler Vertrag, der Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg besiegelt, blicken die beiden hochbetagten Frauen zurück auf die Zeit der Reichsgründung, ziehen ihre persönliche Bilanz zum Verhältnis der Deutschen und Franzosen, das im Spiegelsaal von Schloss Versailles 1871 und 1919 mit schweren Hypotheken belastet wurde.

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