• 01.10.2021
      05:00 Uhr
      Tracks Spezial XXS | arte
       

      "Eine Zukunft ist nur im Miniaturformat möglich": So lautet das Motto von Arne Hendriks. Seit zehn Jahren stellt sich der über zwei Meter große Gastgeber dieser XXS-Spezialausgabe die Menschen der Zukunft als 50 Zentimeter messende Wesen vor, nicht größer als Hühner. Angesichts der Umweltkrise und der Ressourcenverschwendung wäre es durchaus angeraten, sich etwas zurückzunehmen und den Wachstums- und Größenwahn aus der Froschperspektive zu beäugen. In seinem Atelier im Norden von Amsterdam sammelt der Künstler und Wissenschaftler visuelle und narrative Elemente, die seine Schrumpfidee nicht mehr ganz so absurd erscheinen lassen.

      Freitag, 01.10.21
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      "Eine Zukunft ist nur im Miniaturformat möglich": So lautet das Motto von Arne Hendriks. Seit zehn Jahren stellt sich der über zwei Meter große Gastgeber dieser XXS-Spezialausgabe die Menschen der Zukunft als 50 Zentimeter messende Wesen vor, nicht größer als Hühner. Angesichts der Umweltkrise und der Ressourcenverschwendung wäre es durchaus angeraten, sich etwas zurückzunehmen und den Wachstums- und Größenwahn aus der Froschperspektive zu beäugen. In seinem Atelier im Norden von Amsterdam sammelt der Künstler und Wissenschaftler visuelle und narrative Elemente, die seine Schrumpfidee nicht mehr ganz so absurd erscheinen lassen.

       

      "Eine Zukunft ist nur im Miniaturformat möglich": So lautet das Motto von Arne Hendriks. Seit zehn Jahren stellt sich der über zwei Meter große Gastgeber dieser XXS-Spezialausgabe die Menschen der Zukunft als 50 Zentimeter messende Wesen vor, nicht größer als Hühner. Angesichts der Umweltkrise und der Ressourcenverschwendung wäre es durchaus angeraten, sich etwas zurückzunehmen und den Wachstums- und Größenwahn aus der Froschperspektive kritisch zu beäugen. In seinem Atelier im Norden von Amsterdam sammelt der Künstler und Wissenschaftler, der bereits bei TED-Konferenzen sprach und von der NASA eingeladen wurde, visuelle und narrative Elemente, die seine Schrumpfidee nicht mehr ganz so absurd erscheinen lassen.

      • Tiny Food

      Eure Augen sind größer als euer Magen? Umso besser! Die Schmalhans-Küchenmeister von Tiny Food kochen Rezepte aus aller Welt im Größenverhältnis eins zu zehn nach - mit einer Beere, drei Reiskörnern oder einer Prise Mehl. Um den Proportionen treu zu bleiben, müssen die Minichefs sogar ihre eigenen winzigen Küchengeräte bauen. Das Format entstand vor sieben Jahren auf YouTube mit einem mit drei Tropfen Wasser gebrühten Kaffee. Heute ist das Minikochen weniger spielerisch und ähnelt stattdessen echten Profi-Kochkursen, wie zum Beispiel der indische Kanal "Miniature Cooking Show", der bisher beinahe 50 Millionen Mal angeklickt wurde.

      • Koen Vanmechelen

      Sollte Arnes Projekt Realität werden, dann wird die Menschheit irgendwann die Welt aus der Perspektive eines Huhns betrachten. Tracks traf einen Künstler, der sich ganz den Glucken und Gockeln gewidmet hat: Der Genetik-Zauberlehrling Koen Vanmechelen züchtet und kreuzt seit 30 Jahren verschiedene Hühnerrassen, um eine Art Superhuhn zu schaffen, dessen DNA sich aus allen Teilen der Welt zusammensetzt. Sein Ziel? Er möchte der durch Monokultur erzeugten genetischen Verarmung entgegensteuern. In seinem gewaltigen Atelier-Laboratorium im belgischen Genk hat der Künstler seinen Hühnerstall eingerichtet.

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