• 30.09.2021
      09:30 Uhr
      Xenius: Sand Ein unterschätzter Rohstoff | arte
       

      Beton, Glas, Straßen, Lacke, Computerchips, Solarpanels und sogar Kosmetika - überall steckt Sand drin. Der globale Hunger nach dem Rohstoff wird immer größer. Außerdem sind die im Sand enthaltenen seltenen Erden heiß begehrt. Deswegen zerlegen Doktoranden der TU Clausthal Sand aus Rügen und filtern in einem aufwendigen Prozess seltene Erden heraus. Auch für den Küstenschutz ist Sand unverzichtbar. Das erfahren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard an der mecklenburgischen Küste von Dr. Lars Tiepolt. Die "Xenius"-Moderatoren begleiten eine Sandvorspülung und lernen, dass der Strand ohne solche Eingriffe langsam verschwinden würde.

      Donnerstag, 30.09.21
      09:30 - 10:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Beton, Glas, Straßen, Lacke, Computerchips, Solarpanels und sogar Kosmetika - überall steckt Sand drin. Der globale Hunger nach dem Rohstoff wird immer größer. Außerdem sind die im Sand enthaltenen seltenen Erden heiß begehrt. Deswegen zerlegen Doktoranden der TU Clausthal Sand aus Rügen und filtern in einem aufwendigen Prozess seltene Erden heraus. Auch für den Küstenschutz ist Sand unverzichtbar. Das erfahren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard an der mecklenburgischen Küste von Dr. Lars Tiepolt. Die "Xenius"-Moderatoren begleiten eine Sandvorspülung und lernen, dass der Strand ohne solche Eingriffe langsam verschwinden würde.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Dörthe Eickelberg
      Pierre Girard

      Beton, Glas, Straßen, Lacke, Computerchips, Solarpanels und sogar Kosmetika - überall steckt Sand drin. Der globale Hunger nach dem Rohstoff wird immer größer. Die Nachfrage lag 2019 bei 40 bis 50 Milliarden Tonnen Sand und Kies. Insgesamt rechnen Experten damit, dass sie jedes Jahr um 5,5 Prozent steigt - und zwar allein für Beton. In den letzten 20 Jahren hat sich die Nachfrage nach Sand und Kies bereits verdreifacht. Denn ohne Sand können wir nicht. Mit Abstand am meisten Sand benötigt die Bauindustrie. In Kieswerken werden die kleinen Steine erst zu Sand und dann zu Beton verarbeitet. Außerdem sind die im Sand enthaltenen seltenen Erden heiß begehrt.

      Deswegen zerlegen Doktoranden der TU Clausthal Sand aus Rügen und filtern in einem aufwendigen Prozess seltene Erden heraus. Ihr Ziel: den wertvollen Rohstoff, der in allen unseren Handys steckt, direkt in Deutschland zu gewinnen. Auch für den Küstenschutz ist Sand unverzichtbar. Das erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard an der mecklenburgischen Küste von Dr. Lars Tiepolt. Er leitet die Abteilung 6 Küste am Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg. Die "Xenius"-Moderatoren begleiten eine Sandvorspülung und lernen, dass der Strand ohne solche Eingriffe langsam verschwinden würde. Eine andere Küstenschutzmaßnahme: Strandhafer pflanzen. Die "Xenius"-Moderatoren helfen dabei und erfahren, wie sich auch dadurch die Küste schützen lässt.

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