• 02.08.2021
      13:45 Uhr
      Nana Spielfilm Frankreich/Italien 1954 | arte
       

      "Nana" erzählt die Geschichte einer jungen, unwiderstehlichen Sängerin und Schauspielerin, deren opulenter Lebensstil von ihren zahlreichen Verehrern finanziert wird. Auch der Graf Muffat, ein Mann von Rang und Ehre, ist ihrem Charme hoffnungslos verfallen. Seinen strengen Prinzipien zum Trotz, stürzt er sich Hals über Kopf in sein Unglück. Doch die Liebesbeziehung wird auch Nana in den Abgrund führen. Inspiriert von Emile Zolas gleichnamigem Roman erzählt der Film von Vergnügen und Laster in der Pariser Gesellschaft während des Zweiten Kaiserreichs.

      Montag, 02.08.21
      13:45 - 15:30 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo

      "Nana" erzählt die Geschichte einer jungen, unwiderstehlichen Sängerin und Schauspielerin, deren opulenter Lebensstil von ihren zahlreichen Verehrern finanziert wird. Auch der Graf Muffat, ein Mann von Rang und Ehre, ist ihrem Charme hoffnungslos verfallen. Seinen strengen Prinzipien zum Trotz, stürzt er sich Hals über Kopf in sein Unglück. Doch die Liebesbeziehung wird auch Nana in den Abgrund führen. Inspiriert von Emile Zolas gleichnamigem Roman erzählt der Film von Vergnügen und Laster in der Pariser Gesellschaft während des Zweiten Kaiserreichs.

       

      Im Gegensatz zur korrupten und glanzvollen Pariser Gesellschaft des Zweiten Kaiserreichs erscheint Graf Muffat als ein Mann von rigoroser Ehrlichkeit und strengen Prinzipien, bedacht mit Ehrentiteln von seiner Majestät Napoleon III. persönlich.Durch Zufall lernt Muffat die unwiderstehliche Nana kennen, eine kokette Schauspielerin und Operettensängerin, die sich ihren Lebensunterhalt von zahlreichen Verehrern sichern lässt. Ihre freizügigen Auftritte ziehen Abend für Abend die Pariser in Scharen ins Theater. Ihr lasziver Charme und ihre aufdringliche Art stehen im Gegensatz zu allem, was Muffat bisher kannte.
      Auch Nana fühlt sich zu dem wohlhabenden Grafen mit den guten Manieren hingezogen. Sie betrügt ihren reichen Liebhaber, Bankier Steiner, mit dem Grafen, obschon der verheiratet ist. Als Muffat langsam beginnt zu verstehen, wie Nana ihren Lebensunterhalt bestreitet, ist es zu spät. Der Graf ist ihr hoffnungslos verfallen und sein Niedergang beginnt. Nanas verschwenderischer Lebensstil bringt ihn um sein Vermögen, und er verliert alles: seine Familie, sein Geld, seinen Rang und Namen. Für Nana hingegen ist Muffat nur ein weiterer ihrer Unterhaltszahler. Gelangweilt zieht sie für kurze Zeit zu ihrem ehemaligen Schauspielkollegen Fontan, kommt aber schnell wieder zurück zu Muffat. Doch die zerstörerische Liebesbeziehung führt beide in den Abgrund.
      Die Geschichte um die attraktive Nana ist inspiriert von Emile Zolas gleichnamigem Roman (1880), dem neunten Band der Rougon-Macquart-Reihe. In insgesamt 20 Bänden, geschrieben zwischen 1871 und 1893, stellt Zola die Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich dar.

      Christian-Jaque war zuerst als Bühnenbildner für die Regisseure André Hugon und Julien Duvivier tätig, bis er mit dem Aufkommen des Tonfilms als Regisseur zu arbeiten begann. 1932 führte er bei seinem ersten Spielfilm "Le Bidon d'or" Regie. 1954 in "Nana" spielte die Titelrolle seine vierte Frau, Martine Carol, die zuvor bereits in "Liebenswerte Frauen?" (1952) zu sehen war.

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      Montag, 02.08.21
      13:45 - 15:30 Uhr (105 Min.)
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