• 01.12.2022
      15:15 Uhr
      alpha-thema: Sinti und Roma alpha-thema Gespräch: Sinti und Roma - Europas größte Minderheit Moderation: Andreas Bönte | ARD alpha
       

      Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa, sind Teil der europäischen Kultur und haben diese maßgeblich mitgeprägt. Über 11 Mio. Sinti und Roma leben heute als größte Minderheit in Europa. Länderübergreifend gibt es immer noch Ressentiments, rassistische und antiziganistische Übergriffe auf diese Bevölkerungsgruppe. Während des Holocausts wurden bis zu 500000 Sinti und Roma ermordet, die Anerkennung als NS-Opfer erfolgte erst sehr spät.
      Gäste:

      • Romani Rose, Zentralrat Dt. Sinti und Roma
      • Dotschy Reinhardt, Kulturzentrum Dt. Sinti und Roma
      • Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter gegen Antiziganismus

      Donnerstag, 01.12.22
      15:15 - 15:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa, sind Teil der europäischen Kultur und haben diese maßgeblich mitgeprägt. Über 11 Mio. Sinti und Roma leben heute als größte Minderheit in Europa. Länderübergreifend gibt es immer noch Ressentiments, rassistische und antiziganistische Übergriffe auf diese Bevölkerungsgruppe. Während des Holocausts wurden bis zu 500000 Sinti und Roma ermordet, die Anerkennung als NS-Opfer erfolgte erst sehr spät.
      Gäste:

      • Romani Rose, Zentralrat Dt. Sinti und Roma
      • Dotschy Reinhardt, Kulturzentrum Dt. Sinti und Roma
      • Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter gegen Antiziganismus

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Andreas Bönte

      Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa, sind Teil der europäischen Kultur und haben diese maßgeblich mitgeprägt.
      Über 11 Millionen Sinti und Roma leben heute in Europa und gelten damit als größte Minderheit des Kontinents. Während des Holocausts wurden bis zu 500000 Sinti und Roma ermordet, die Anerkennung als NS Opfer erfolgte erst sehr spät. Länderübergreifend gibt es immer noch Ressentiments, rassistische und antiziganistische Übergriffe auf diese Bevölkerungsgruppe.

      Andreas Bönte spricht mit seinen Gästen darüber, wie Sinti und Roma heute in Europa leben, Vorurteile abgebaut werden können und in Zukunft ein gerechteres Miteinander gestaltet werden kann.

      Für diese Zukunft hat Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma hat einen Wunsch: „Wir wollen raus aus der Opferrolle, wir wollen Teil dieser Gesellschaft sein, Deutschland ist auch unsere Heimat.“

      Für Dotschy Reinhardt vom Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma ist es wichtig, dass das Thema Antiziganismuss in den Bildungseinrichtungen mehr Platz einnimmt. Es sei ein Problem, dass „bei vielen Deutschen noch nicht einmal ein Bewusstsein herrscht, dass 500000 Sinti und Roma dem Holocaust zum Opfer fielen.“

      Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben von Sinti und Roma, weist auf die Forderung der „Unabhängigen Kommission Antiziganismus“ nach strukturellen Partizipationsmöglichkeiten hin. Das bedeutet, dass „immer, wenn über Sinti und Roma gesprochen wird, auch Sinti und Roma am Tisch sitzen. Und zwar als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe.“

      Gäste:

      • Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
      • Dotschy Reinhardt; Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
      • Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben von Sinti und Roma

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