• 28.05.2022
      11:00 Uhr
      Echtes Leben Machen statt warten - Menschen von der Straße helfen sich selbst | ARD alpha
       

      "Obdachlose mit Zukunft", kurz OMZ, nennt André sein Projekt. In Köln hat er ein ganzes Bürohaus zu einem visionären Wohnprojekt für Obdachlose gemacht. André war selbst lange obdachlos. Als das selbstrenovierte Bürohaus abgerissen wurde, hat die Stadt Köln nach langen Verhandlungen dem OMZ eine neue Immobilie überlassen. Harry, Iva, Simon und Marvin organisieren seit dem ersten Lockdown in Stuttgart eine Essensverteilung auf der Straße. Die vier sind suchtkrank, doch sie wollen etwas Sinnvolles tun.

      Samstag, 28.05.22
      11:00 - 11:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      "Obdachlose mit Zukunft", kurz OMZ, nennt André sein Projekt. In Köln hat er ein ganzes Bürohaus zu einem visionären Wohnprojekt für Obdachlose gemacht. André war selbst lange obdachlos. Als das selbstrenovierte Bürohaus abgerissen wurde, hat die Stadt Köln nach langen Verhandlungen dem OMZ eine neue Immobilie überlassen. Harry, Iva, Simon und Marvin organisieren seit dem ersten Lockdown in Stuttgart eine Essensverteilung auf der Straße. Die vier sind suchtkrank, doch sie wollen etwas Sinnvolles tun.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Uwe Kassai

      "Obdachlose mit Zukunft", kurz OMZ, nennt André sein Projekt. In Köln hat er ein ganzes Bürohaus zu einem visionären Wohnprojekt für Obdachlose gemacht. André war selbst lange obdachlos. Als das selbstrenovierte Bürohaus abgerissen wurde, hat die Stadt Köln nach langen Verhandlungen dem OMZ eine neue Immobilie überlassen. Harry, Iva, Simon und Marvin organisieren seit dem ersten Lockdown in Stuttgart eine Essensverteilung auf der Straße. Die vier sind suchtkrank, doch sie wollen etwas Sinnvolles tun.

      Unter der Paulinenbrücke, einem mehrspurigen Verkehrsknoten mitten in Stuttgart, sind "Harrys Bude" und der "Paule Club" entstanden - in Eigenregie. Wie reagieren die professionellen Helfer:innen auf das neue Selbstbewusstsein? Und wie verändert das Engagement die Akteure selbst, die bis dahin passive Wohlfahrtsempfänger:innen waren? Was passiert, wenn Menschen, die von sozialer Hilfe abhängig sind, beginnen, sich selbst zu helfen?

      Der Film beleuchtet den Aufbruch von Bewohner:innen der Stadt, die wohnungs- oder obdachlos sind oder als ehemalige Drogenabhängige an einem Substitutionsprogramm teilnehmen. Sozialarbeit kann die Symptome von Armut lindern, für ein besseres Leben braucht es auch die Betroffenen selbst. Die Initiative ergreifen, für sich selbst sorgen, sich zu engagieren schafft Selbstbewusstsein und macht unabhängig. In Köln geht das OMZ mit einem großen Sommerfest an die Öffentlichkeit, in Stuttgart werden die Macher von "Harrys Bude" und dem "Paule Club" mit einem Preis ausgezeichnet.

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      Samstag, 28.05.22
      11:00 - 11:30 Uhr (30 Min.)
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