• 29.09.2021
      14:15 Uhr
      Anderl trifft Nobelpreisträger Didier Queloz: Gibt es Leben auf fremden Planeten? | ARD alpha
       

      Wie einzigartig ist unsere Erde? Gibt es im Universum noch andere Sonnensysteme, die unserem ähneln? Die vielleicht sogar geeignete Bedingungen für die Entstehung von Leben bieten? Lange Zeit wusste man nicht, ob es außerhalb unseres Sonnensystems noch andere Planeten gibt, die Sterne wie unsere Sonne umkreisen. Geändert hat sich das erst Mitte der 90er Jahre, als es Astronomen mit hochempfindlichen Beobachtungsinstrumenten gelang, den Planeten 51 Pegasi b zu entdecken.

      Mittwoch, 29.09.21
      14:15 - 14:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Wie einzigartig ist unsere Erde? Gibt es im Universum noch andere Sonnensysteme, die unserem ähneln? Die vielleicht sogar geeignete Bedingungen für die Entstehung von Leben bieten? Lange Zeit wusste man nicht, ob es außerhalb unseres Sonnensystems noch andere Planeten gibt, die Sterne wie unsere Sonne umkreisen. Geändert hat sich das erst Mitte der 90er Jahre, als es Astronomen mit hochempfindlichen Beobachtungsinstrumenten gelang, den Planeten 51 Pegasi b zu entdecken.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Sibylle Anderl

      Wie einzigartig ist unsere Erde? Gibt es im Universum noch andere Sonnensysteme, die unserem ähneln? Die vielleicht sogar geeignete Bedingungen für die Entstehung von Leben bieten? Lange Zeit wusste man nicht, ob es außerhalb unseres Sonnensystems noch andere Planeten gibt, die Sterne wie unsere Sonne umkreisen. Geändert hat sich das erst Mitte der 90er Jahre, als es Astronomen mit hochempfindlichen Beobachtungsinstrumenten gelang, den Planeten 51 Pegasi b zu entdecken.

      Der Schweizer Didier Queloz begann seine wissenschaftliche Karriere in den 1990er Jahren. Am Observatorium der Universität Genf entwickelte er zusammen mit seinem Doktorvater Michel Mayor einen empfindlichen Spektrografen für die Suche nach extrasolaren Planeten. Die Idee bestand darin, die Radialgeschwindigkeit von Sternen zu messen, um zu sehen, ob ein Planet an ihnen rüttelt. Im April 1994 begannen die beiden mit der Suche. Wenige Monate später entdeckte Queloz, dass die Radialgeschwindigkeit des Sterns 51 Pegasi innerhalb von wenigen Tagen stark schwankte. Zunächst hielt er das für einen Messfehler. Dann aber überzeugte er sich davon, dass die Schwankungen durch einen jupitergrossen Planeten verursacht werden, der sein Muttergestirn in nur 4,2 Tagen umrundet. Der erste extrasolare Planet im Orbit um einen sonnenähnlichen Stern war entdeckt. Dafür erhielten Queloz und Mayor am 10. Dezember 2019 in Stockholm den Physiknobelpreis.

      Der Nobelpreis wird seit 1901 für außergewöhnlich bedeutsame Forschungsergebnisse in den Fächern Physik, Chemie und Physiologie oder Medizin vergeben. Hinter jeder Ehrung stecken nicht nur revolutionäre wissenschaftliche Entdeckungen, sondern auch besondere Forscherpersönlichkeiten und nicht selten emotionale Entdeckungsgeschichten. In der Serie "Anderl trifft Nobelpreisträger" spricht Sibylle Anderl darüber mit Laureaten.

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