• 24.07.2021
      20:15 Uhr
      Mauerjahre: Leben im geteilten Berlin (3/10) Die Jahre 1967 / 1968 / 1969 | ARD alpha
       
      • 1967 war das Jahr der Jugendbewegungen. In West-Berlin gingen Studenten auf die Barrikaden. Während des Schah-Besuchs starb der Student Benno Ohnesorg durch eine Polizeikugel.
      • 1968 marschierten Soldaten des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei ein, im Westen protestierten vor allem Studenten gegen den Vietnam-Krieg, die Springer-Presse und die Notstandsgesetze.
      • 1969 landete die amerikanische Raumfähre Apollo 11 auf dem Mond, Willy Brandt, Bürgermeister von West-Berlin, wurde zum Bundeskanzler gewählt und die DDR feierte ihren 20. Jahrestag mit der Eröffnung des Fernsehturms am Alexanderplatz.

      Samstag, 24.07.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 20:14
      Stereo
      • 1967 war das Jahr der Jugendbewegungen. In West-Berlin gingen Studenten auf die Barrikaden. Während des Schah-Besuchs starb der Student Benno Ohnesorg durch eine Polizeikugel.
      • 1968 marschierten Soldaten des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei ein, im Westen protestierten vor allem Studenten gegen den Vietnam-Krieg, die Springer-Presse und die Notstandsgesetze.
      • 1969 landete die amerikanische Raumfähre Apollo 11 auf dem Mond, Willy Brandt, Bürgermeister von West-Berlin, wurde zum Bundeskanzler gewählt und die DDR feierte ihren 20. Jahrestag mit der Eröffnung des Fernsehturms am Alexanderplatz.

       

      1967 war das Jahr der Jugendbewegungen. In West-Berlin gingen Studenten auf die Barrikaden. Während des Schah-Besuchs starb der Student Benno Ohnesorg durch eine Polizeikugel.Die Ostberliner Schülerin und Hobby-Poetin Regina Scheer erinnert sich an ihre Zeit in der Singebewegung, die für sie wie ein Tor in eine andere Welt war. Der Westberliner Germanistik-Student Detlef Michel berichtet von seiner Suche nach einer Lebensform in solidarischer Gemeinschaft der Gleichen, in einer Kommune.

      1968 marschierten Soldaten des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei ein, im Westen protestierten vor allem Studenten gegen den Vietnam-Krieg, die Springer-Presse und die Notstandsgesetze. Der linke Studentenführer Rudi Dutschke wurde niedergeschossen. Der Transitverkehr von West nach Ost entwickelte sich für die DDR-Regierung zur lukrativen Einnahmequelle. Der Westberliner Michael Ludwig Müller erlebt die Studenten-Unruhen rund um die Springer-Presse hautnah mit. Toni Krahl, Oberschüler in Ost-Berlin, wird wegen Teilnahme an einer Demonstration gegen den Einmarsch der Roten Armee in Prag verhaftet.

      1969 landete die amerikanische Raumfähre Apollo 11 auf dem Mond, Willy Brandt, Bürgermeister von West-Berlin, wurde zum Bundeskanzler gewählt und die DDR feierte ihren 20. Jahrestag mit der Eröffnung des Fernsehturms am Alexanderplatz. Zehntausende von Gastarbeitern kamen nach West-Berlin, vor allem aus der Türkei, wie der Friseurmeister Suleyman Ilkan, der als erster Türke eine Konzession für einen Friseurladen in West-Berlin beantragte. Der 16 jährige Ostberliner Schüler Florian Havemann will sich nicht für die Rolling Stones verprügeln lassen. Doch die Meldung Die Stones spielen auf dem Springer-Hochhaus! entpuppt sich als Gerücht.

      Die Reihe dokumentiert den Alltag der Menschen in der berühmtesten geteilten Stadt der Welt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. In sich geschlossene Jahreschroniken erzählen, was damals West und Ost bewegte. "Mauerjahre" ist eine Berlin-Chronik im Nachrichtenformat - kompakt, informativ und unterhaltsam. In jedem Jahr kommen Zeitzeugen aus beiden Teilen der Stadt zu Wort und schildern ihre "Mauerjahre" - Episoden aus dem Leben im gespaltenen Berlin.

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