• 31.07.2021
      08:00 Uhr
      Wo unser Wetter entsteht Wie die Alpen unser Wetter machen | SR Fernsehen
       

      "Warum funktionieren Bergdramen im Kino und Fernsehen so gut? - "Weil das Wetter im Gebirge um so viel wilder ist als drunten im Flachland", meint Sven Plöger.
      Woran das liegt, illustriert der ARD-Meteorologe in aufwändigen Computersimulationen: Auf knapp 5000 Metern Höhe, in denen sich die Alpen erheben, verteilen sich fünf Vegetationszonen. "Wenn man so will, liegt hier Neapel nur einen kurzen Fußmarsch von der Arktis entfernt", erklärt Plöger. Das führt zu extremen Wetterphänomenen...

      Samstag, 31.07.21
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      "Warum funktionieren Bergdramen im Kino und Fernsehen so gut? - "Weil das Wetter im Gebirge um so viel wilder ist als drunten im Flachland", meint Sven Plöger.
      Woran das liegt, illustriert der ARD-Meteorologe in aufwändigen Computersimulationen: Auf knapp 5000 Metern Höhe, in denen sich die Alpen erheben, verteilen sich fünf Vegetationszonen. "Wenn man so will, liegt hier Neapel nur einen kurzen Fußmarsch von der Arktis entfernt", erklärt Plöger. Das führt zu extremen Wetterphänomenen...

       

      "Warum funktionieren Bergdramen im Kino und Fernsehen so gut? - "Weil das Wetter im Gebirge um so viel wilder ist als drunten im Flachland", meint Sven Plöger.
      Woran das liegt, illustriert der ARD-Meteorologe in aufwändigen Computersimulationen: Auf knapp 5000 Metern Höhe, in denen sich die Alpen erheben, verteilen sich fünf Vegetationszonen. "Wenn man so will, liegt hier Neapel nur einen kurzen Fußmarsch von der Arktis entfernt", erklärt Plöger. Das führt zu extremen Wetterphänomenen, die er in den Alpen erfahren konnte, als bei einem spektakulären Dreh in der Eiger Nordwand plötzlich das sonnige Wetter umschlug in Schnee- und Graupelschauer - mitten im Juli.
      Sven Plöger erläutert typische Alpenwetterphänomene wie Föhn, das Berg- und Talwindsystem oder die sogenannte Stau-Lage, die für den schneereichen Januar 2019 verantwortlich war. Er erklärt, warum so viele Dörfer in den Südwestalpen ausgestorben sind, in den Nordalpen aber blühen. Er besucht auch die Hauptversammlung der Schweizer "Wetterschmöcker", die darauf schwören, das Alpenwetter für das kommenden Halbjahr anhand der Dicke von Tannenzapfen, der Konsistenz von Schneckenhäusern oder der Aggressivität von Waldameisen voraussagen zu können.

      15.06.2020 Das Erste

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