• 14.08.2022
      07:10 Uhr
      Xenius: Äpfel Masse statt Klasse? | Radio Bremen TV
       

      Früher wurden in Deutschland mehr als 3.000 Apfelsorten kultiviert. Heute beherrschen nur noch zehn bis 15 international vermarktete „Clubsorten“ den Markt. Viele von ihnen kommen nicht mehr aus der Region, sondern aus fernen Ländern wie Südafrika. Auch nach Monaten kann ein Apfel noch makellos in der Obstschale liegen - Chemie macht es möglich.

      Gegen die Entwicklung am Apfelmarkt schlagen Züchter wie Eckart Brandt Alarm. Der „Apfelretter“ setzt auf heimische Vielfalt. Seine alten Apfelsorten kommen ohne Chemiekeule aus. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard helfen im Apfelparadies Tönisvorst bei der Ernte.

      Sonntag, 14.08.22
      07:10 - 07:35 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Früher wurden in Deutschland mehr als 3.000 Apfelsorten kultiviert. Heute beherrschen nur noch zehn bis 15 international vermarktete „Clubsorten“ den Markt. Viele von ihnen kommen nicht mehr aus der Region, sondern aus fernen Ländern wie Südafrika. Auch nach Monaten kann ein Apfel noch makellos in der Obstschale liegen - Chemie macht es möglich.

      Gegen die Entwicklung am Apfelmarkt schlagen Züchter wie Eckart Brandt Alarm. Der „Apfelretter“ setzt auf heimische Vielfalt. Seine alten Apfelsorten kommen ohne Chemiekeule aus. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard helfen im Apfelparadies Tönisvorst bei der Ernte.

       

      Der Apfel ist mit Abstand das Lieblingsobst von Deutschen und Franzosen, ob als Saft, im Kuchen oder pur. Und man muss zu keiner Jahreszeit auf ihn verzichten. Ob Sommer oder Winter, die Regale im Supermarkt sind voll mit glänzenden Äpfeln zum Premiumpreis.

      Früher wurden allein in Deutschland mehr als 3.000 Apfelsorten kultiviert. Heutzutage beherrschen nur noch zehn bis 15 international vermarktete sogenannte Clubsorten den Markt. Viele davon kommen nicht mehr aus der Region, sondern aus fernen Ländern wie Südafrika.

      In der modernen Apfelwelt gilt: frisch ist, was frisch aussieht. Auch nach Monaten kann ein Apfel noch makellos in der Obstschale liegen. Chemie macht ́s möglich. Und das Wundermittel einer Dow-Chemical-Tochterfirma unterliegt noch nicht einmal einer Kennzeichnungspflicht. Die Kundschaft erfährt also nicht, wie frisch ein Apfel wirklich ist.

      Gegen die Entwicklung am Apfelmarkt schlagen Züchter wie Eckart Brandt Alarm. Der "Apfelretter" aus dem Alten Land bei Hamburg setzt auf heimische Vielfalt. Seine alten Apfelsorten kommen ohne "Chemiekeule" aus.

      Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe und Pierre helfen im Apfelparadies Tönisvorst bei der Ernte. Dabei ist nicht nur die richtige Technik gefragt, sondern auch die nötige Vorsicht. Denn Äpfel müssen so vorsichtig behandelt werden wie rohe Eier. Die beiden Moderatoren lernen auch neue Apfelzüchtungen kennen: mit rotem Fruchtfleisch. Ob diese Äpfel schmecken?

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