• 28.11.2021
      09:30 Uhr
      Expedition Arktis Von Brandenburg an den Nordpol | MDR FERNSEHEN
       

      Der Film begleitet drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der einzigartigen MOSAIC-Expedition unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in die Arktis und stellt ihre Arbeit über und unter dem Eis vor. Extreme Wetterbedingungen und die völlige Dunkelheit der Polarnacht stellen die Forscher immer wieder vor Herausforderungen.

      Sonntag, 28.11.21
      09:30 - 10:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Film begleitet drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der einzigartigen MOSAIC-Expedition unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in die Arktis und stellt ihre Arbeit über und unter dem Eis vor. Extreme Wetterbedingungen und die völlige Dunkelheit der Polarnacht stellen die Forscher immer wieder vor Herausforderungen.

       

      Ende Januar 2020 machen sich ca. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem russischen Eisbrecher "Dranitsyn" auf den Weg zum Nordpol. Ihr Ziel: die "Polarstern". Das Forschungsschiff driftet für ein Jahr, eingefroren ins arktische Eis, durch die Polarregion. Forschende aus 20 Nationen gehen hier den großen Klimafragen unserer Zeit nach, die Arktis gilt als Wetterküche unseres Planeten. Die einzigartige MOSAIC-Expedition steht unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

      Mit an Bord des Eisbrechers "Dranitsyn" sind die Ozeanografin Janin Schaffer und der Geoökologe Torsten Sachs, sie müssen sich nicht nur mit der Crew und den anderen Passagieren an die tiefen Temperaturen und die völlige Dunkelheit der Polarnacht gewöhnen. Die Fahrt zum Forschungscamp fordert von Allen starke Nerven und viel Geduld. Zu dieser Jahreszeit gilt die Arktis eigentlich als nicht schiffbar. Die "Dranitsyn" kommt nur äußerst langsam voran und verbraucht sehr viel Treibstoff.

      Torsten Sachs arbeitet normalerweise am Computer des GeoForschungsZentrums in Potsdam. Ihn beschäftigt, was an der Grenze zwischen Erde und Atmosphäre in der Polarregion passiert. Mit einer komplexen Hubschrauberschleppsonde will er über die arktischen Eiswüsten fliegen und Messungen vornehmen. Kälte und Technik stellen den 42-jährigen Geoökologen immer wieder vor große Herausforderungen.

      Janin Schaffer ist Klimawissenschaftlerin aus ganzem Herzen. Die physikalische Ozeanografin will unter das Eis schauen und mit ihren Datensammlungen die Geheimnisse des Nordpolarmeeres entschlüsseln.

      Auf dem Forschungseisbrecher "Polarstern" nahe dem Nordpol erwartet sie u. a. der Brandenburger Wissenschaftstechniker Jürgen Graeser. Den 62-Jährigen zieht es schon sein halbes Leben immer wieder in die Arktis. Auch die Drift ist ihm vertraut, schon vor über zehn Jahren hat Graeser sieben Monate mit einem russischen Expertenteam auf einer Eisscholle in der Zentralarktis ausgeharrt und geforscht. Mit seinem Fesselballon, wegen seiner markanten Farbe auch "Miss Piggy" genannt, misst er die Temperaturen in den unteren Atmosphärenschichten.

      Ein Film von Kathrin Dapper

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