• 01.08.2021
      22:30 Uhr
      Der Tod im Schacht - Zwickau 1960 MDR FERNSEHEN
       

      Montag, 22. Februar 1960, 08:20 Uhr. Im Zwickauer Steinkohlebergwerk gibt es eine Explosion, 174 Bergmänner werden in 1.100 Meter Tiefe verschüttet. Die Rettungskräfte kämpfen sich in die Schächte, in denen es kaum noch Sauerstoff gibt, nur noch Qualm, Feuer, Hitze und die vage Hoffnung, die eingeschlossenen Kumpel lebend bergen zu können.
      Mit Hilfe zahlreicher Akten und Dokumente, vor allem aber mit den Erinnerungen und Erlebnisberichten von Bergleuten, Rettern, Angehörigen, Ärzten und Ermittlern rekonstruiert der Film das folgenschwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR.

      Sonntag, 01.08.21
      22:30 - 23:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Montag, 22. Februar 1960, 08:20 Uhr. Im Zwickauer Steinkohlebergwerk gibt es eine Explosion, 174 Bergmänner werden in 1.100 Meter Tiefe verschüttet. Die Rettungskräfte kämpfen sich in die Schächte, in denen es kaum noch Sauerstoff gibt, nur noch Qualm, Feuer, Hitze und die vage Hoffnung, die eingeschlossenen Kumpel lebend bergen zu können.
      Mit Hilfe zahlreicher Akten und Dokumente, vor allem aber mit den Erinnerungen und Erlebnisberichten von Bergleuten, Rettern, Angehörigen, Ärzten und Ermittlern rekonstruiert der Film das folgenschwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR.

       

      Montag, 22. Februar 1960, 08:20 Uhr. Im Zwickauer Steinkohlebergwerk gibt es eine Explosion, 174 Bergmänner werden in 1.100 Meter Tiefe verschüttet. Die Rettungskräfte kämpfen sich in die Schächte, in denen es kaum noch Sauerstoff gibt, nur noch Qualm, Feuer, Hitze und die vage Hoffnung, die eingeschlossenen Kumpel lebend bergen zu können.

      Erst 11 Stunden nach Ausbruch des Brandes geben die Nachrichtenagenturen der DDR das Unglück bekannt. Zu einem Zeitpunkt, als klar ist, dass es weder verschwiegen noch bagatellisiert werden kann. Bis dahin hatten die Rettungsmannschaften 40 Bergleute lebend und 13 Männer tot geborgen.

      Der damalige Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl, versichert, dass alles menschenmögliche getan würde. Ein Hilfsangebot aus dem Westen lehnt er jedoch ab. Die Suche nach den noch vermissten 74 Kumpel wird sechs Tage später aufgegeben. Die schreckliche Bilanz: 123 Tote.

      Die Trauer um die Opfer vereint Deutschland mitten im Kalten Krieg. Bundestag und Zentralkomitee, die Bergbaureviere im Ruhrgebiet und im Erzgebirge setzen zur Staatstrauer die Fahnen auf Halbmast. Ost- und Westdeutschland stehen für eine gemeinsame Gedenkminute still. Danach geht man freilich wieder zur politischen Tagesordnung über. Eine Regierungskommission soll die Ursachen der Katastrophe bis ins Letzte aufklären.

      Mit Hilfe zahlreicher Akten und Dokumente, vor allem aber mit den Erinnerungen und Erlebnisberichten von Bergleuten, Rettern, Angehörigen, Ärzten und Ermittlern rekonstruiert der Film das folgenschwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR.

      Film von Kerstin Mauersberger und Jürgen Ast

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.09.2021