• 26.07.2021
      22:10 Uhr
      Pension Schöller Fernsehfilm Deutschland 1997 | MDR FERNSEHEN
       

      Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte in Berlin so richtig was erleben, womit er seine Stammtischbrüder zu Hause in Kyritz an der Knatter beeindrucken kann. Neffe Alfred und die pfiffige Franziska bieten ihm in der "Pension Schöller", in der sich regelmäßig merkwürdige Leute zu einem Gesellschaftsabend treffen, reichlich Gelegenheit, sich köstlich zu amüsieren.

      Montag, 26.07.21
      22:10 - 23:40 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 22:09
      Stereo

      Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte in Berlin so richtig was erleben, womit er seine Stammtischbrüder zu Hause in Kyritz an der Knatter beeindrucken kann. Neffe Alfred und die pfiffige Franziska bieten ihm in der "Pension Schöller", in der sich regelmäßig merkwürdige Leute zu einem Gesellschaftsabend treffen, reichlich Gelegenheit, sich köstlich zu amüsieren.

       

      Stab und Besetzung

      Schöller Herbert Köfer
      Eugen Schöller Winfried Glatzeder
      Philipp Klapproth Achim Wolff
      Josephine Zillerthal Elisabeth Wiedemann
      v. Mühlen Friedrich Schoenfelder
      Ida Klapproth Madeleine Lierck-Wien
      Franziska Schöller Claudia Weiske
      Alfred Klapproth Julian Scheunemann
      Fritz Bernhardy Anton Rattinger
      Drehbuch und Regie Jürgen Wölffer
      Regie Jürgen Wölffer
      Musik Eric Plessow
      Kamera Andreas Köfer

      Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth kommt zu Besuch aus der Provinz in die Großstadt Berlin und möchte etwas erleben, womit er seine Stammtischbrüder zu Hause in Kyritz an der Knatter beeindrucken kann. Sein sehnlichster Wunsch ist es, einmal die Insassen einer Irrenanstalt hautnah zu erleben; möglichst solche, die sich für den "Kaiser von China" halten oder für den "General von Sowieso".

      Er bittet seinen Neffen Alfred, ihm diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Dieser ist zwar sehr bemüht, schließlich winkt als Gegenleistung vom reichen Onkel eine stattliche Geldsumme, die Alfred braucht, um ein kleines Café zu eröffnen, noch aber fehlt ihm die zündende Idee. Mit einer solchen kann hingegen die kesse und pfiffige Franziska aufwarten. In der Pension ihres Vaters, der "Pension Schöller", finden regelmäßig Gesellschaftsabende statt. Warum einen solchen Abend nicht als "Soirée der Verrückten" ausgeben?

      Gesagt, getan. Alfred nimmt seinen Onkel zum Gesellschaftsabend der Pensionsgäste mit, unter welchen sich in der Tat "merkwürdige" Leute befinden. Da wäre zum Beispiel der Großwildjäger Fritz Bernhardy, die leicht verhuschte Romanschriftstellerin Josephine Zillerthal, Major a. D. von Mühlen (den man keinesfalls auf seine Pensionierung ansprechen sollte), Eugen Schöller, Neffe des Pensionswirts (dem wegen eines Sprachfehlers eine große Schauspielerkarriere bisher versagt blieb) und schließlich Pensionswirt Schöller selbst, der den vermögenden Herrn aus Kyritz nur zu gerne als Schwiegersohn hätte und nicht müde wird, die Vorzüge seiner Tochter anzupreisen.

      Allmählich wird Philipp Klapproth die Sache zu bunt. Er zieht sich wieder zurück auf sein Landgut, wo er sich in Gesellschaft seiner Schwester Ida von den Wirren der Großstadt zu erholen sucht. Aber die friedliche Idylle währt nicht lange. Sämtliche Pensionsgäste, die Klapproth ja nach wie vor für Verrückte hält, erscheinen wieder auf der Bildfläche. Um ein Haar wäre er selbst reif für die Anstalt ...

      Die Urfassung des Schwanks von Carl Lauf und Wilhelm Jacoby hatte am 12.2.1889 am Mainzer Stadttheater seine erfolgreiche Premiere. Nicht enden wollte der Applaus, als sich die Schauspieler der "Pension Schöller" in der Berliner "Komödie am Kurfürstendamm" von ihrem Publikum verabschiedeten. Lachen begleitete ihr Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. In den Hauptrollen begeisterten Herbert Köfer, Winfried Glatzeder, Achim Wolff, Elisabeth Wiedemann und Friedrich Schoenfelder.

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      Montag, 26.07.21
      22:10 - 23:40 Uhr (90 Min.)
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