• 30.05.2022
      22:45 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | NDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Todsünde oder Recht auf Liebe? Homosexualität und Islam
      • Woher kommt der Hass? Internationales Kunstprojekt mit Schülerinnen und Schülern in Hamburg
      • Berührender Film über Flucht und Eifersucht: "Rivale"
      • Dunkle Flecken auf der Seele: Tom Schillings düster-schöne Lieder
      • Das Ende der Leichtigkeit: die Geschichte von "München 72"

      Montag, 30.05.22
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Todsünde oder Recht auf Liebe? Homosexualität und Islam
      • Woher kommt der Hass? Internationales Kunstprojekt mit Schülerinnen und Schülern in Hamburg
      • Berührender Film über Flucht und Eifersucht: "Rivale"
      • Dunkle Flecken auf der Seele: Tom Schillings düster-schöne Lieder
      • Das Ende der Leichtigkeit: die Geschichte von "München 72"

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Christine Gerberding
      Produktion Miriam Rumohr
      Moderation Julia Westlake
      • Todsünde oder Recht auf Liebe? Homosexualität und Islam

      In einigen islamisch geprägten Staaten droht Homosexuellen die Todesstrafe. Und auch in Deutschland gibt es viele Muslime, für die der gleichgeschlechtliche Sex eine schwere Sünde ist. Dabei ist umstritten, ob der Koran tatsächlich Homosexualität verdammt. Das "Kulturjournal" stellt zwei junge queere Männer vor: Der eine hat sich vom offiziellen Islam abgewendet, ist aus dem Libanon nach Hamburg geflohen, um hier frei zu leben. Der andere engagiert sich bei der Plattform Junge Islam Konferenz und hat für sich einen Weg gefunden, seinen Glauben und die gleichgeschlechtliche Liebe in Einklang zu bringen. Ein "Kulturjournal"-Beitrag zum NDR Schwerpunkt "Gemeinsam sind wir Vielfalt" aus Anlass des Deutschen Diversity-Tages am 31. Mai 2022. Der NDR setzt sich seit Jahren für Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft ein.

      • Woher kommt der Hass? Internationales Kunstprojekt mit Schülerinnen und Schülern in Hamburg

      Wo kommt der Hass her? Dieser Frage geht ein Kunst- und Theatergroßprojekt in Hamburg nach. Jugendliche aus Wilhelmsburg, überwiegend mit Migrationsgeschichte, erarbeiten in diesen Tagen mit gleichaltrigen jüdischen und arabischen Israelis eine Performance, die der Feindseligkeit, der Unversöhnlichkeit gegenüber dem jeweils anderen nachspürt. Eine intensive Auseinandersetzung mit historisch gewachsenen Vorstellungen, die noch immer die gegenwärtigen Verhältnisse prägen. Der Versuch, die Welt aus der Sicht des jeweils anderen zu sehen. Das "Kulturjournal" ist bei den Proben mit dabei.

      • Berührender Film über Flucht und Eifersucht: "Rivale"

      Schon vor dem Krieg kamen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland, ein Großteil als Arbeitsmigrantinnen und - migranten. Wie viele Osteuropäer arbeiteten sie als billige Pflegekräfte. Davon erzählt der Film "Rivale" (Kinostart: 2. Juni 2022). Es geht um einen ukrainischen Jungen, dessen Mutter als Krankenpflegerin in einem deutschen Seniorenhaushalt lebt und arbeitet. Als seine Großmutter stirbt, zieht der Junge zu seiner Mutter in die deutsche Provinz. "Rivale" ist ein bewegendes Psychogramm. Der junge Hauptdarsteller musste mittlerweile nach Berlin flüchten. Das "Kulturjournal" spricht mit ihm und Regisseur Marcus Lenz über den Film.

      • Dunkle Flecken auf der Seele: Tom Schillings düster-schöne Lieder

      Tom Schilling ist einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands. Er macht aber auch Musik, nicht ungewöhnlich bei Schauspielerinnen und Schauspielern und oft nicht ernst genommen von der Musikszene. Bei Tom Schilling ist das anders: Er hat ein Konzept und schreibt wunderbare Texte. Mit seiner Band Die Andere Seite hat er jetzt neue Songs eingespielt. Er erzählt darin unter anderem von dunklen Flecken auf der Seele. Und so bleibt er sich treu: Gute Laune findet man woanders.

      • Das Ende der Leichtigkeit: die Geschichte von "München 72"

      Ein bunter Dackel als Maskottchen: Die Olympischen Sommerspiele in München 1972 sollten "heitere Spiele" werden. Es war die Chance, 36 Jahre nach Olympia unterm Hakenkreuz ein anderes Deutschland zu zeigen: voller Leichtigkeit und Lebensfreude, mit Schuhplattler statt Marschmusik. Doch am elften Tag wurden aus den heiteren Spielen tragische: Bei einem Terroranschlag auf die israelische Mannschaft und einer gescheiterten Geiselbefreiung starben 17 Menschen. Die Funktionäre entschieden: The games must go on. Das Buch "München 72. Ein deutscher Sommer" erzählt 50 Jahre später Geschichte und Geschichten hinter dem legendären Sportereignis.

      Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.

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