• 03.12.2022
      16:15 Uhr
      natur exclusiv Unsere Erde aus dem All - Welt im Wandel | BR Fernsehen
       

      Die dreiteilige Serie gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der letzten Jahre. Erstmals werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen. Drohnenaufnahmen zeigen den blauen Planeten aus neuen Perspektiven. In der ersten Folge geht es um eine gigantische, bis dato unbekannte Kolonie von Kaiserpinguinen der Antarktis, weit größer, als bislang geschätzt. Die Aufnahmen zeigen aber auch, wie drastisch wir Menschen durch unser Verhalten unseren Heimatplaneten verändern.

      Samstag, 03.12.22
      16:15 - 17:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die dreiteilige Serie gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der letzten Jahre. Erstmals werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen. Drohnenaufnahmen zeigen den blauen Planeten aus neuen Perspektiven. In der ersten Folge geht es um eine gigantische, bis dato unbekannte Kolonie von Kaiserpinguinen der Antarktis, weit größer, als bislang geschätzt. Die Aufnahmen zeigen aber auch, wie drastisch wir Menschen durch unser Verhalten unseren Heimatplaneten verändern.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Barny Revill

      Bemannte und unbemannte Raummissionen wurden losgeschickt, um andere Welten zu erkunden. Doch "Unsere Erde aus dem All" zeigt auf beeindruckende Weise, dass uns erst der Blick zurück erkennen lässt, wie faszinierend und einzigartig unser Heimatplanet ist." Für die dreiteilige Serie wurden erstmals werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen. Drohnenaufnahmen zeigen den blauen Planeten aus völlig neuen Perspektiven.

      In der ersten Folge entdecken Kameras aus dem All inmitten des ewigen Eises der Antarktis merkwürdige braune Flecken. Sie scheinen hier fehl am Platz. Doch sind sie ein entscheidender Hinweis. Wie sich herausstellt, handelt es sich um die Hinterlassenschaften einer gigantischen, bis dato unbekannten Kolonie von Kaiserpinguinen. Durch den Einsatz neuester Satellitentechnik konnten nach und nach weitere Kolonien entdeckt werden. Forscher gehen nun von knapp 600.000 Kaiserpinguinen in der Antarktis aus – etwa doppelt so viele, wie vorher vom Boden aus geschätzt.

      Trotzdem ist ihr Bestand bedroht, denn die Vögel müssen immer weiter laufen, um sicher brüten zu können. Als Folge des Klimawandels wird das Antarktiseis brüchiger – ein Wandel, der besonders eindrucksvoll aus dem All zu sehen ist. 2014 entdeckten Satellitenkameras erstmals einen gewaltigen Riss im Eis der Antarktis. 2017 war er bereits 400 Meter breit und fast 200 Kilometer lang. Wenig später löste sich ein riesiger Eisblock, siebenmal so groß wie Berlin, und so lang wie die Strecke von dort bis Dresden.

      Der Klimawandel macht auch einer Elefantenfamilie im Samburu-Nationalpark in Kenia während der extremen Dürre zu schaffen. Satellitenkameras und Drohnen folgen den Tieren auf ihrer Suche nach Nahrung. Dabei kommen sie einer Straße außerhalb des Schutzgebietes gefährlich nahe. Dort sind sie nicht nur dem Verkehr, sondern vor allem Wilderern ausgeliefert. Wettersatelliten zeigen herannahenden Regen, doch wird er für die Elefantenfamilie noch rechtzeitig kommen?

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