• 10.08.2022
      22:50 Uhr
      Aufgewachsen in Afghanistan - 20 Jahre ohne Frieden Das Erste
       

      Vor genau einem Jahr im Sommer 2021 kamen die Taliban in Afghanistan erneut an die Macht. Mit dem Abzug der amerikanischen Truppen endeten 20 Jahre internationale Militäraktion im Fiasko. Und genau 20 Jahre lang begleitet der Film Kindheit und Jugend eines afghanischen Jungen. Er heißt Mir und seine dramatische Geschichte ist geprägt von den Wirren des Krieges. Die einzigartige Langzeitbeobachtung der preisgekrönten Filmemacher Phil Grabsky und Shoaib Sharifi zeigt sein Erwachsenwerden in einer der ärmsten und am stärksten umkämpften Regionen dieser Welt.

      Mittwoch, 10.08.22
      22:50 - 00:20 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Vor genau einem Jahr im Sommer 2021 kamen die Taliban in Afghanistan erneut an die Macht. Mit dem Abzug der amerikanischen Truppen endeten 20 Jahre internationale Militäraktion im Fiasko. Und genau 20 Jahre lang begleitet der Film Kindheit und Jugend eines afghanischen Jungen. Er heißt Mir und seine dramatische Geschichte ist geprägt von den Wirren des Krieges. Die einzigartige Langzeitbeobachtung der preisgekrönten Filmemacher Phil Grabsky und Shoaib Sharifi zeigt sein Erwachsenwerden in einer der ärmsten und am stärksten umkämpften Regionen dieser Welt.

       

      Vor genau einem Jahr im Sommer 2021 kamen die Taliban in Afghanistan erneut an die Macht. Mit dem Abzug der amerikanischen Truppen endeten 20 Jahre internationale Militäraktion im Fiasko. Und genau 20 Jahre lang begleitet der Film Kindheit und Jugend eines afghanischen Jungen. Er heißt Mir und seine dramatische Geschichte ist geprägt von den Wirren des Krieges. Die einzigartige Langzeitbeobachtung der preisgekrönten Filmemacher Phil Grabsky und Shoaib Sharifi zeigt sein Erwachsenwerden in einer der ärmsten und am stärksten umkämpften Regionen dieser Welt.

      "Schaut euch die amerikanischen Flugzeuge an!", ruft Mir - ein schelmischer afghanischer Junge von sieben Jahren. Er lebt in einer Höhle zwischen den Ruinen der Buddhas von Bamiyan. Die Filmemacher lernen ihn 2001, kurz nach den Anschlägen auf das World Trade Center kennen. Die US-Truppen sind gerade in Afghanistan gelandet. Es ist der Beginn eines scheinbar endlosen Krieges, ausgetragen in einem der ärmsten Länder der Welt.
      Der intime Dokumentarfilm begleitet Mir über die nächsten zwei Jahrzehnte hinweg und erzählt dabei die bemerkenswert persönliche Geschichte geprägt von Armut, Zerstörung, Hoffnung und Fortschritt – die Geschichte eines Lebens in Afghanistan. Mir wird in den 20 Jahren des erfolglosen Krieges gegen die Taliban erwachsen. Die erneute Machtübernahme im August 2021 erlebt er in Kabul, als junger Kameramann. Er hat noch nie in seinem Leben in Frieden gelebt.

      Mirs persönliche Reise wird verwoben mit der dramatischen Geschichte seines Landes. Am Ende steht er vor der schwierigen Entscheidung - Bleiben oder Flucht ins Ausland?

      "Aufgewachsen in Afghanistan - 20 Jahre ohne Frieden" bietet einen einmaligen persönlichen Einblick in einen der verheerendsten Konflikte des 21. Jahrhunderts. Nach 20 Jahren, 2,3 Billionen Dollar, von 40 Ländern ausgegeben, und mehr als 160.000 verlorenen Menschenleben stellt sich der Film vor allem eine Frage: Hat sich der Krieg gelohnt – für Mir, sein Land und die Welt?

      Der Autor Phil Grabsky kommentiert seinen Film wie folgt:
      „Ich kann wirklich behaupten, dass es keinen Film gibt, der je so eindrücklich über 20 Jahre das Leben einer afghanischen Familie eingefangen hat. Und dabei ahnten wir noch nicht, dass die letzten Drehtage mit der Machtergreifung der Taliban enden würden.“

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      Mittwoch, 10.08.22
      22:50 - 00:20 Uhr (90 Min.)
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